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Prendener Ideen für den Etat 2019 reichen vom Boule-Platz bis zum Zweigeschosser am Ortseingang

Vorfreude auf kommunale Wohnungen

Alles wird notiert: Der Wandlitzer Bauamtsleiter Lars Gesch, Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge und Kämmerer Christian Braungard (v. l.) verständigten sich am Mittwoch über Prendener Vorhaben im kommenden Jahr.
Alles wird notiert: Der Wandlitzer Bauamtsleiter Lars Gesch, Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge und Kämmerer Christian Braungard (v. l.) verständigten sich am Mittwoch über Prendener Vorhaben im kommenden Jahr. © Foto: Hans Still
Hans Still / 14.06.2018, 06:15 Uhr - Aktualisiert 15.06.2018, 11:46
Prenden Die Ideen des Prendener Ortsbeirates für das Haushaltsjahr 2019 wurden am Mittwoch einer Vor-Ort-Überprüfung unterzogen. Bauamtsleiter Lars Gesch und der Kämmerer Christian Braungard trafen sich mit Ortsvorsteher Hans-Joachim Auge am Wohnmobil-Platz, der sich innerhalb weniger Jahre zu einem Geheimtipp mausern konnte. Immerhin finden die Wohnmobilisten neben Säulen für Strom und Trinkwasser einen Spielplatz und seit 2017 auch fixe Fitness-Geräte vor. Dieses Komposition möchte der Ortsbeirat 2019 ausbauen und aufwerten. „Wir haben mit Hilfe eines heimischen Forstwirtes schon eine Boule-Fläche vorbereitet, die 2019 entstehen könnte“, sagte Auge und zeigt auf die knapp 30 Quadratmeter große Fläche, der noch eine Umrandung und der Splitt auf der Oberfläche fehlt.

Ein weiteres Vorhaben an diesem Platz steht im direkten Zusammenhang mit einem kommunalem Wohnbauprojekt, das derzeit für Gerede im Dorf sorgt. „Die Leute fragen schon, wann die Wohnungen kommen“, berichtet Auge. Die Rede ist vom Wunsch der Prendener, gegenüber dem Platz ein kommunales Wohnungsprojekt mit schätzungsweise sechs bis acht Wohnungen zu realisieren. Für Kämmerer Braungard wäre dies der Auftakt für eine Reihe baugleicher Vorhaben in anderen Ortsteilen. „Wir haben in einigen Ortsteilen kommunale Wohnungen, aber in Prenden bislang nicht. Die Nachfrage erscheint uns hier sicher, also wollen wir uns tatsächlich daran machen, ein Modellprojekt zu starten, das später in Schönerlinde oder in Schönwalde wiederholt werden kann.“ Für Prenden wäre ein Zweigeschosser der Ortslage angemessen, anderswo könnte mit überschaubarem Aufwand ein drittes Geschoss auf den Standardbau aufgesetzt werden. Etwa 1,2 Millionen Euro veranschlagt Braungard für ein derartiges Projekt. „Das könnten wir aus dem Haushalt stemmen, ohne dass wir Kredite aufnehmen müssen“, rechnet der Kämmerer vor.

Im Zusammenhang mit diesem Wohnungsprojekt bekommt die Straße Am krummen Pfuhl eine zentrale Abwasserleitung, die wiederum für ein weiteres Vorhaben eine Voraussetzung wäre. Auf dem Wohnmobil-Platz fehlen derzeit Möglichkeiten zur Fäkalienentsorgung - dieser Nachteil ließe sich mit der Abwasserleitung beheben. „Vielleicht findet sich dann auch ein Betreiber, der den Platz bewirtschaften möchte“, blickt Braungard  schon mal weit in Zukunft voraus.

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