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Bronzemedaille im Weitsprung für Maria Rappel bei Weltjugendspielen der Leichtathleten in Schweden

Leichtathletik
Empor-Sportler überzeugen international

In Göteburg erfolgreich: das Team von Empor Niederbarnim bei den Weltjugendspielen
In Göteburg erfolgreich: das Team von Empor Niederbarnim bei den Weltjugendspielen © Foto: Lutz Sachse
Lutz Sachse / 12.07.2018, 03:00 Uhr
Panketal (MOZ) Es war die bisher größte Brandenburger Delegation an Leichtathleten, die sich auf den Weg nach Schweden machte, um an den Weltjugendspielen der Leichtathleten in Göteborg teilzunehmen. Dort waren 3282 Teilnehmer aus 17 Ländern am Start und erlebten wunderschöne Wettkämpfe. In einem tollen Stadion, bei hervorragenden Bedingungen  wollten auch 23 Brandenburger in den Medaillenkampf eingreifen. Am Ende gab es viele Medaillen: Vier Siege, zweimal Silber und zweimal Bronze gingen nach Brandenburg. Damit waren sie so erfolgreich wie noch nie. Stolz trugen die Teilnehmer ihre für diese Veranstaltung entworfene Wettkampfkleidung.

Im Brandenburger Team waren auch sechs Sportler aus dem Barnim, von der SG  Empor Niederbarnim vertreten. Rika Schaarschmidt, Felicia Nawrath (beide 13 Jahre), Maria Rappel (16), Selina Krebs (17), Tom Hartleib (12) und der 15-jährige Niklas Friedel gingen in den verschiedensten Disziplinen an den Start und zeigten viele sehr gute Leistungen.

In riesigen Starterfeldern bei den 13-jährigen Mädchen waren 135 Teilnehmerinnen am Start, es wurde nur Schwedisch und teilweise Englisch gesprochen. Das war neu für die Barnimer Sportler, aber sie waren gut vorbereitet. Felicia Nawrath zeigte ihre beste Leistung über 200 Meter, sie wurde am Ende mit einer Zeit von 27,89 Sekunden 18. Rika Schaarschmidt lief über 600 Meter nach 1:48,05 Minuten ins Ziel und kann sich über Platz 15 freuen. Selina Krebs steigerte sich über 100 Meter auf 12,75 Sekunden.

Niklas Friedel wurde im Speerwurf Siebter, verletzte sich dabei aber leider. Tom Hartleib schrammte am Podium nur knapp vorbei. Über 60 Meter belegte er in 8,40 Sekunden Platz vier, über 60 Meter Hürden lief er ebenfalls Bestzeit, auch hier belegte er Platz vier in 10,07 Sekunden. Maria sprang 5,60 Meter weit und brachte eine Bronzemedaille mit nach Hause. „Alle unsere Teilnehmer zeigten, dass sie nicht nur in Brandenburg Spitze sind, sondern auch international vorn dabei sein können“, freute sich der Vorsitzende der SG Empor Niederbarnim, Lutz Sachse, der selbst mit nach Schweden gereist war.

Die Organisation für diese Reise lag in den Händen des leitenden Landestrainers Brandenburg, Kai- Uwe Meier. Auch der Lehrertrainer der Sportschule Potsdam, Tibor Szabò, half bei der Vorbereitung und Durchführung der Reise mit.

Für viele war es die erste längere Reise mit einer Fähre und nach Schweden. drei Tage voller Wettkampf, toller Stimmung und eine sehr gute Organisation bleiben in Erinnerung der Teilnehmer. Nach den anstrengenden Wettkämpfen ging es in den größten Freizeitpark Nordeuropas, hier konnten die Kinder die Fahrgeschäfte ausprobieren und die Freizeit genießen, bevor es am nächsten Tag zurück nach Deutschland ging. Bei dieser Wettkampfreise zeigte sich: Auch in Einzelsportarten kann sich ein Team entwickeln.(lsa)

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