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Steintor-Museum zeigt Retrospektive zu „ANKOMMEN bauen wohnen leben“

Retrospektive
Kunstprojekt in Wort und Bild

Bildertreppe: Im Steintor-Museum kann die Ausstellung bis Ende Juli kostenfrei besucht werden.
Bildertreppe: Im Steintor-Museum kann die Ausstellung bis Ende Juli kostenfrei besucht werden. © Foto: Wolfgang Rakitin
MOZ / 12.07.2018, 08:30 Uhr
Bernau Im Steintor des Heimatmuseums ist derzeit die Retrospektive des Projekts „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis zur Winterpause im Oktober besucht werden, und für den gesamten Juli ist der Eintritt frei.

Das Heimatmuseum verließ mit der Kunstprojektreihe seine eigenen vier Wände und machte sich für zwei Jahre auf den Weg, das menschliche Miteinander der Bernauer in Bezug zu ihrer Architektur aus dem 20. und 21. Jahrhundert zu erforschen.

Zusammen mit den Künstlerinnen Janina Janke und Julie Rüter sind neue Ausstellungs- und Präsentationsformate entworfen sowie Allianzen mit lokalen Kooperationspartnern und Protagonisten geschmiedet worden. Gemeinsam wurden „Heimkino“ über das Stadtsanierungs-Modellprojekt der DDR im Kantorhaus gezeigt, Gustav Lilienthals „zerlegbare Häuser“ und die „Brüder der Landstraße“ in Lobetal entdeckt, sich an einem „Klangkollektiv“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule versucht sowie Bernauer „Traumstadt“-Utopien in Baucontainern entwickelt. In der Ausstellung im Steintor werden alle Stationen und Partner noch einmal in Wort, Bild und Ton präsentiert.

Parallel zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation zum Gesamtprojekt erschienen, in der Partner, Mitwirkende sowie Experten zu Wort kommen. Während Katharina Sebold über die „Bernauer neue Mitte. Geschichte der experimentellen Umgestaltung von Altstadtkernen in der DDR“ schreibt, beleuchtet Jan Cantow das Thema „Hoffnungstal und Lobetal. Wohnen im paradiesischen Wiesental“. „Das Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau. Eine Schule des Lebens“ bringt Friedemann Seeger vom gleichnamigen Verein den Besuchern näher. Der Komponist Bill Dietz veranschaulicht seine persönlichen Erfahrungen mit dem Klangkollektiv im Bauhaus Denkmal, und Bürgermeister André Stahl beschreibt seine Visionen vom zukünftigen Leben in Bernau. Die Publikation ist kostenlos im Heimatmuseum sowie im Kulturamt der Stadt erhältlich.

Die Retrospektive der Kunstprojektreihe „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ kann im Heimatmuseum (Standort Steintor), Berliner Straße, dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 12 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist im Juli frei, ab August kostet er zwei Euro, ermäßigt ein Euro.Weitere Informationen unter www.stadtgefaehrten-bernau.de

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