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Mitglieder im Wahlkreis 13 nominierten Kandidaten für Landtagswahl

Kandidatenkür
CDU schickt erneut Jur ins Rennen

Zweiter Anlauf: Diesmal will Danko Jur das Direktmandat holen.
Zweiter Anlauf: Diesmal will Danko Jur das Direktmandat holen. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 23.08.2018, 23:15 Uhr
Eberswalde (MOZ) Noch ist der Termin für die Landtagswahl 2019, avisiert ist der 1. September, offiziell nicht bestätigt, der Kandidat der CDU für den Wahlkreis 13, Barnim I, steht aber bereits fest. Die Mitglieder in Eberswalde, Schorfheide und des Amtes Joachimsthal schicken – wie schon 2014 – Danko Jur ins Rennen. Mit großer Mehrheit ist der 47-jährige Eberswalder am Mittwochabend nominiert worden. Ohne Konkurrenz, einen Gegenkandidaten gab es nicht. Und ohne Diskussion.

So ging denn die Kür in hohem Tempo über die Bühne.  Eine Kür, auf die sich Jur gleichwohl gut vorbereitet hatte. Rot-rot habe „abgewirtschaftet“, Brandenburg brauche einen „ehrlichen Politikwechsel“ schwor der Vorsitzende des Kreis- und des Eberswalder Stadtverbandes seine Parteifreunde auf einen langen Wahlkampf ein. Um sodann sein eigenes Programm vorzustellen. Jur sprach über den Erhalt der durchgängigen Schiffbarkeit des Finowkanals, über das Staatliche Schulamt, das „wieder nach Eberswalde zurückkehren muss“ oder bessere Bahnverbindungen. Auf der Linie des RE 3 (Eberswalde – Berlin) müsse es endlich einen „echten 30-Minuten-Takt“ geben. Forderungen, die keineswegs neu sind. Die aber laut Jur eben nach wie vor der Realisierung harren.

Mit dem Thema Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion (LEP) wiederum greift er ein Thema auf, das den ländlichen Raum, darunter Schorfheide und das Amt Jaochimsthal,umtreibt. Dieses Papier, so Jur, sei „kein Entwicklungs-, sondern ein Verhinderungsplan“. Mit der Kreisreform haben die CDU und Mitstreiter bewiesen, dass es durchaus möglich sei, „Fehlentwicklungen im Land zu stoppen“. Dies müsse auch mit dem vielfach kritisierten LEP gelingen.

Und auch gegenüber den Eberswaldern gab Jur schon mal ein Versprechen ab: Er werde sich dafür stark machen, dass es künftig für den Zoo eine institutionelle Förderung durch das Land gibt. Orchester, Theater und anderes werde unterstützt. Gleiches sollte auch für Zoologische Gärten gelten. Zumal es mit Cottbus und Eberswalde lediglich zwei Tierparks von überregionaler Bedeutung gebe.

2014 hatte im Wahlkreis 13 der heutige Landrat Daniel Kurth (SPD) das Direktmandat geholt. Jur indes verpasste den Einzug in den Landtag. Für 2019 hofft der Geschäftsführer des Regionalen Fördervereins und Präsident von Preussen auf einen anderen Ausgang. Und er rechnet sich gute Chancen aus.(vp)

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