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Fraktion BVB/Freie Wähler will Fußgängerüberweg an der August-Bebel-Straße

Verkehr
Für mehr Sicherheit der Fußgänger

Gefährliche Situationen: An der Kreuzung Kreuzung Eberswalder Straße/August-Bebel Straße/ Hussitenstraße soll  ein Fußgängerüberweg errichtet werden.
Gefährliche Situationen: An der Kreuzung Kreuzung Eberswalder Straße/August-Bebel Straße/ Hussitenstraße soll  ein Fußgängerüberweg errichtet werden. © Foto: Sergej Scheibe
Kai-Uwe Krakau / 10.01.2019, 17:43 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 16:08
Bernau (MOZ) An der Kreuzung Eberswalder Straße/August-Bebel-Straße/Hussitenstraße soll es einen Fußgängerüberweg geben. Dies sieht ein Antrag vor, den die Fraktion BVB/Freie Wähler in die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Bernau am 30. Januar (Beginn 16 Uhr in der Stadthalle) eingebracht hat.

„Wegen der schlechten Einsehbarkeit der Landesstraße 30  durch eine Kurve kommt es oft zu schwierigen Situationen für Fußgänger und Radfahrer“, sagte der Fraktionsvorsitzende Péter Vida.  Er verweist auch auf frühere Versprechen der Stadtverwaltung. Danach sollte sich im Zusammenhang mit dem Bau des dortigen Parkhauses An der Waschspüle die Situation für Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, verbessern. Dies sei aber nicht eingetreten, so Vida.  Der Bereich werde insbesondere von Anwohnern der Eberswalder Straße, aber auch des Puschkinviertels genutzt, um in das Zentrum oder zum Bahnhof zu gelangen.  Dies gelte auch für Autofahrer, die ihre Pkw im Parkhaus abstellten.  Im Berufsverkehr müssten sich die Fußgänger quasi durch den fließenden Verkehr „durchhangeln“, um nicht angefahren zu werden.

Dass es im zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr zu kontroversen Diskussionen zum Antrag kommen kann, ist der Fraktion BVB/Freie Wähler durchaus bewusst.  Die Mitglieder des Gremium könnten auf einen Zebrastreifen verweisen, der sich nur rund 100 Meter von der Kreuzung entfernt befindet.

„Aufgrund der baulichen Veränderungen der Stadt haben sich die Wegebeziehungen aber inzwischen so entwickelt, dass die beschriebene Stelle die mit Abstand am meisten frequentierte ist“, entgegnet Vida. Daher müsse dort zeitnah die notwendige Abhilfe geschaffen werden.

„Manchmal ist es wirklich schwierig, über die August-Bebel-Straße zu kommen“, sagte Katrin Kaufmann am Donnerstag an den genannten Kreuzung. Besonders in den Morgen- und Abendstunden müsse man als Fußgänger schon etwas Zeit mitbringen. „Und dann muss man versuchen, möglichst schnell die andere Straßenseite zu erreichen“, so die junge Frau. Nur die wenigstens Autofahrer hielten sich an die zulässige Geschwindigkeit.

Ein anderer Bernauer hält dagegen einen Fußgängerüberweg an dieser Stelle für überflüssig. Ein paar Meter weiter an der Kreuzung Börnicker Straße/Breitscheidstraße gebe es schließlich einen Überweg. „Dieser kleine Umweg ist doch nicht zu viel verlangt“, so der Mittfünfziger. Es gebe in Bernau durchaus andere Bereiche, in denen entsprechende Fußgängerüberwege dringender erforderlich seien.

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