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Fußball
Keeper bei Klatsche bester Preusse

Immer sehenswert: die Duelle der Außenflitzer zwischen dem Eberswalder Nick Lange (links) und Lukas Krüger
Immer sehenswert: die Duelle der Außenflitzer zwischen dem Eberswalder Nick Lange (links) und Lukas Krüger © Foto: Picasa
Ulrich Gelmroth / 04.02.2019, 02:15 Uhr
Eberswalde Das dritte Vorbereitungsspiel verlor Preussen Eberswalde gegen Fußball-Berlinligist BSV Eintracht Mahlsdorf 0:9.  Die Berliner bestraften jeden Fehler der Gastgeber. Und dies, obwohl Preussen-Torwart Jacek Malanowski über sich hinauswuchs. Mit einem Dutzend bester Paraden hielt der 28-Jährige das Endergebnis im einstelligen Bereich.

Bei insgesamt guten Bedingungen überraschten die Berliner mit ihrem druckvollem Spiel, hohem Tempo und frühzeitigem Pressing. Die Elf von Spielertrainer Marcin Dymek fand daher nur selten Zugriff aufs Spiel. Dabei hatte Nick Lange die erste gute Torchance (11.). Auf der Gegenseite musste Torwart Jacek Malanowski gleichfalls seine Klasse beweisen, fischte einen Kopfball von Ringo Kretschmar aus dem Dreiangel (13.). Beim nächsten Torschuss war das Glück den Gästen hold. Der  Flachschuss von Lukas Krüger drehte sich vom Pfosten ins Netz, 0:1 (15.). Fortan powerten die Berliner noch kompakter, scheiterten aber an Malanowski (Scheffler/17.). Eberswalde spielte diesmal mit Steven Zimmermann hinter den beiden Spitzen, Neuzugang Tomasz Bejuk und auch wieder mit Goalgetter Chinonso Okoro. Die Vierer-Abwehrkette der Gäste ließ kaum was zu. Kurios das 0:2 (24). Zwei Mal wehrte Malanowski bravourös Torschüsse nach einer Ecke ab. Der dritte Nachschuss landete an der Latte und von da genau auf den Kopf vom aufgerückten Verteidiger Nico Klockzien. Als kurz darauf  Tilo Scheffler an der Strafraumgrenze von Hakan Demirel und Florian Groß ausgebremst wurde, pfiff Schiedsrichter Max Mangold Elfmeter. Adrijan Antunovic verwandelte sicher – 0:3 (28.). Die Gäste spielten sich nun in einen Rausch, kontrollierten die Partie. Für Eberswalde wurde es zur Abwehrschlacht. Wobei Torwart Malanowski dabei beste Gästechancen entschärfte. Auch beim 0:4 (43.) glänzte Preussens Torwart, war gegen den Kopfball-Treffer von Stürmer Kretschmar im Nachsetzten aber  machtlos.

Dymek reagierte, brachte zur Pause seine drei Wechsler. Am Spielgeschehen änderte sich wenig. Sofort stand Preussens Torwart im Mittelpunkt, klärte gegen Scheffler (49.), war gegen dessen Treffer zum 0:5 (53.) dann jedoch machtlos. Wie auch beim Kopfball-Treffer von Alexander Möller nach der nächsten Ecke (55./0:6). Das Debakel nahm seinen Lauf. Stürmer Kretschmar hatte wenig Mühe seine Treffer zwei und drei nachzulegen (66., 77.). Bei nunmehr starken Schneefall zeigte der Schiedsrichter noch zweimal auf den Punkt. Aus Sicht der Gastgeber harte Entscheidungen. Denis Mrkaljevic erhöhte auf 0:9 (80.). Dann reichte es Torwart Malanowski. Mit tollem Reflex hielt er den Strafstoß von Scheffler und verhinderte so ein zweistelliges Debakel.

„Zwei schnelle Treffer und gutes Pressing waren die Basis für unseren Sieg. Eberswalde sieht man an, dass sie noch voll in der Vorbereitung sind“, resümierte  Gästetrainer Daniel Volbert.

Am Dienstag, 19.30 Uhr, steht im Westendstadion bereits das nächste Vorbereitungsspiel gegen Landesligist Angermünder FC an.

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