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Kommunalpolitik
Erlebnisachse bleibt zum Teil unbeleuchtet

Symbolfoto für Kommunalpolitik, Kommune
Symbolfoto für Kommunalpolitik, Kommune © Foto: pixabay
Sven Klamann / 08.04.2019, 20:28 Uhr - Aktualisiert 09.04.2019, 07:14
Eberswalde (MOZ) Nur zwölf Stadtverordnete haben sich für den Antrag ausgesprochen, der noch von der inzwischen auseinandergebrochenen Bürgerfraktion Eberswalde auf den Weg gebracht worden war. Zwei Volksvertreter haben sich der Stimme enthalten. Doch 16 Volksvertreter waren dagegen, den Geh- und Radweg auch zwischen Zainhammer und Zoo mit einer bei Bedarf angehenden Beleuchtung auszustatten.

"Wir sind der Ansicht, dass dies ein wichtiger Schritt dazu wäre, das Sicherheitsgefühl aller zu verbessern, die in den Abend- und Nachtstunden auf der Erlebnisachse Schwärzetal unterwegs sind", hatte Götz Herrmann, inzwischen Fraktion Bürger für Eberswalde, in der Debatte für Zustimmung geworben. Am Ende waren seine Bemühungen vergebens.

"Mir fehlen qualifizierte Aussagen darüber, wie viele Läufer und Radfahrer den Abschnitt nutzen", sagte Karen Oehler, Bündnis 90/Die Grünen. Nicht alle Wege müssten überall beleuchtet werden, fügte sie hinzu. Auch in Eberswalde nehme die Lichtverschmutzung immer weiter zu.

Hingegen nannte Götz Trieloff, FDP, das Ansinnen plausibel. Er erinnerte an die Skepsis, die im Parlament geherrscht habe, als es darum ging, den Spielplatz unweit des heutigen Lutherplatzes mit Licht zu versorgen. Mittlerweile sei die damalige Entscheidung akzeptiert. "Mein Problem ist vielmehr, dass der Antrag in die Haushaltsdebatte gehört", betonte er. Die Nachrüstung sollte 60 000 Euro kosten.

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