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In Spiel 2 geht es am Ostersonnabend zu Hause schon um alles.

Basketball
Lok-Jungs kassieren Niederlage

War mit 17 Punkten und fünf Rebounds Bernaus Topscorer in Leverkusen:  Center Kresimir Nikic
War mit 17 Punkten und fünf Rebounds Bernaus Topscorer in Leverkusen:  Center Kresimir Nikic © Foto: SUE MORRIS
Ricardo Steinicke / 15.04.2019, 11:52 Uhr
Leverkusen (MOZ) Das bisher beste Team dieser Saison war am Sonnabend auch für Lok Bernau die erwartete Herkulesaufgabe. Die Bayer Giants Leverkusen stellten ihre Heimstärke trotz ihrer Ausfälle eindrucksvoll unter Beweis.

Lok Bernau musste die Reise ins Rheinland ohne Kapitän Robert Kulawick antreten, der mit einer Grippe das Bett hüten musste. Auch Franz Wagner fehlte. Dennoch kamen die Brandenburger gut ins Spiel. Von Nervosität war auf beiden Seiten nichts zu sehen. Ein Dreier von Nicolai Simon und Punkte von Quadir Welton brachten Lok erstmals in Front. Konstantin Kovalev, Jonas Mattisseck und Kresimir Nikic sorgten zwischenzeitlich sogar für eine 18:12-Führung für Bernau in der Ostermann-Arena. Die Giants glichen aber zur ersten Viertelpause durch Alexander Blessig zum 24:24 aus.

Leverkusens Offensive rollte weiter, während Bernau etliche Chancen liegen ließ. Bis auf zehn Punkte wuchs der Rückstand, nach einem Dreier von Marian Schick (32:42, 17. Minute). Angeführt von Nicolai Simon, verkürzte Bernau zur Pause. Zwei Dreier vom Routinier sowie Zähler von Bennet Hundt und Kresimir Nikic – Bernau war zur Halbzeit wieder auf Schlagdistanz.

Auf zwei schnelle Punkte von Quadir Welton direkt nach Wiederanpfiff folgte ein 9:0-Lauf der Gastgeber. Leverkusen hielt Bernau danach erfolgreich auf Distanz und nutzte die Fehler der jungen Brandenburger rigoros aus. Jonas Mattisseck verkürzte den Rückstand vor dem Schlussviertel noch einmal auf 54:64.

Die Leverkusener Riesen ließen im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen. Alle Bernauer Versuche, entscheidend in den einstelligen Bereich zu verkürzen, konnten abgewehrt werden. Leverkusen demonstrierte einmal mehr seine Aufstiegsambitionen und gewann Spiel eins der Halbfinalserie am Ende verdient mit 88:71.

Am Sonnabend kann Lok in eigener Halle die Serie ausgleichen und ein Entscheidungsspiel um den Einzug ins Playoff-Finale in Leverkusen erzwingen. Das Heimspiel gegen die Giants am Ostersonnabend beginnt um 19 Uhr.

Lok-Coach René Schilling: "Wir haben heute nicht unsere optimale Leistung aufs Parkett gebracht, waren aber dennoch über den Großteil des Spiels in Reichweite. Ich glaube, dass wir uns noch steigern können.”

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Punkte und fünf Rebounds holte Kresimir Nikic im Spiel gegen Leverkusen. Damit war der 2,13 Meter große Center der Topscorer im Team vor Jonas Mattisseck (16 Punkte) und Quadir Welton mit elf Punkten.

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