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Die Männer des TTC Finow bezwingen zum Abschluss den TSV Stahnsdorf.

Tischtennis
Trotz Sieg ist der Abstieg besiegelt

Überzeugende Leistung: Holm Kirsten vom TTC Finow gewann alle Spiele, Einzel und Doppel, gegen Stahnsdorf.
Überzeugende Leistung: Holm Kirsten vom TTC Finow gewann alle Spiele, Einzel und Doppel, gegen Stahnsdorf. © Foto: Johannes Gohlke
Siegmar Bessert / 17.04.2019, 23:30 Uhr
Eberswalde (MOZ) Was für ein Kraftakt der Männer vom TTC Finow. In den letzten vier Saisonspielen gab es drei 9:7-Erfolge und ein Unentschieden. Und trotzdem reichte es nicht zum Klassenerhalt in der Verbandsoberliga.

Gegen den Tabellenzweiten Stahnsdorf kämpften die Finower mit der Unterstützung der gut aufgelegten Fans bis an ihre Leistungsgrenzen. Von Beginn an sahen die Zuschauer spannende Spiele mit begeisternden Ballwechseln. Gleich die Doppel waren echte Zitterpartien. Die Brüder Kirsten gewannen in letzter Minute 3:2, doch Philipp Höhn/Bernhard Thiel mussten ihren Gegnern zum knappen 3:1 gratulieren. Nils Postler/Arvid Petermann setzten sich gegen Perco Krüger und den überforderten Ersatzmann Ralf Paul mit 3:0 durch. Im ersten Einzeldurchgang holten Holm Kirsten, Erik Kirsten und Arvid Petermann Siege zur 5:4-Führung. Dann punkteten der überzeugende Holm Kirsten mit seinem zweiten Einzelerfolg, Philipp Höhn und Nils Postler – die Gastgeber führten 8:7. Pechvogel des Tages war Finows Nr. 3, Bernhard Thiel, denn er verlor seine beiden Einzel jeweils knapp 2:3. Als dann nach 260 Minuten das Duell der Nummer-1-Doppel an Finows Holm und Erik Kirsten mit 3:2 gegen Carsten Fischer/Alexander Pryszcz ging, war der Jubel eher gedämpft, denn man wusste, am nächsten Tag spielt noch als einzige Ansetzung Geltow gegen Köpenick.

Einige Finower Fans ahnten da schon Böses und sie sollten es am nächsten Tag bestätigt bekommen. Das Hinspiel ging zwar klar 9:0 an Köpenick, doch mit drei Ersatzleuten antretend gewann Geltow und hielt damit statt Finow die Spielklasse. Die TT-Fans staunten nicht schlecht, denn eigentlich hätte schon ein Unentschieden gereicht. Finow verpasst nun gegen das punktgleiche Südring-Team den Relegationsplatz, muss nun neuen Anlauf in der Verbandsliga Brandenburg nehmen, um schnell wieder Verbandsoberligist zu werden.

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