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Reitsport
Höchstschwierigkeiten en masse

Mit Volldampf Richtung CSI: Kimberly Alexandra Gibson auf Dree Boeken‘s Diarados Roesche geht beim S*-Springen an den Start.
Mit Volldampf Richtung CSI: Kimberly Alexandra Gibson auf Dree Boeken‘s Diarados Roesche geht beim S*-Springen an den Start. © Foto: Dirk Schaal
Dirk Schaal / 12.07.2019, 06:00 Uhr
Ladeburg (MOZ) Eines der größten Brandenburger Reitturniere beginnt bereits heute mit einem Tag, der gerade den jungen Pferden vorbehalten ist. Los geht es mit Reitpferdeprüfungen für drei- und vierjährige Vierbeiner. Daran schließt sich eine Dressurpferdeprüfung der Klasse A an.

Aber auch schon über Hindernisse geht es heute. Springpferdeprüfungen der Klasse A*, L und M stehen auf dem Programm für vier- bis siebenjährige Pferde. Den Abschluss des ersten Turniertages bildet eine Springprüfung der Klasse M*, zu der bereits jetzt 40 Nennungen vorliegen.

Mit dabei sein wird am Freitag auch Stefan Böse vom RFV Schorfheide. "Ich habe momentan fast nur junge Pferde, da ist so ein spezieller Turniertag natürlich klasse", erklärte der Schorfheider, der auch in die Vereinsleitung miteingebunden ist. Besonderen Wert legt er dabei auf den Auftritt seiner vierbeinigen Schützlinge im Wettbewerb, von dem sich viel für seine zukünftige Arbeit am Pferd ableiten lässt. "Aber natürlich trainiert man nicht, um am Ende Zweiter zu werden", machte er eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Fohlen sind Publikumsmagnet

Ein besonderer Hingucker, auch für nicht Pferdekenner, ist sicherlich die Fohlenschau am Sonnabend von 10 bis 12 Uhr. "Da kommen in der Regel sehr viele Besucher, nicht nur Fachpublikum", erklärte Turnierleiter Udo Verworner. Darauf haben sich die Ladeburger vorbereitet und garantieren Spaß für die ganze Familie.

Doch auch sportlich geht es am Sonnabend auf dem Hof in der Rüdnitzer Straße in Ladeburg rund.  Abwechselnd geben sich die Dressurreiter und die Springer die Klinke in die Hand.  Gut besetzt sind die Dressurprüfungen der Klasse L mit insgesamt 58 Nennungen. Den Abschluss im Dressurviereck bestreiten die 15 Teilnehmer der Klasse M.

Von einer Springprüfung der Klasse A* mit 37 Nennungen bis zur Zeitspringprüfung der Klasse S* ist auch bei den Freunden der Hindernisse für breite sportliche Spannung gesorgt.

Spannung steigt am Sonntag

Spannend wird auch der Turnierabschluss am Sonntag mit der Springprüfung Klasse S*. 17 Nennungen liegen für die mit 1250 Euro dotierte Prüfung vor. Unter den Teilnehmern wird auch Kimberly Alexandra Gibson vom RV Elisenau sein. Dabei möchte sie einen großen Schritt in Richtung CSI Neustadt (Dosse) im Januar 2020 machen. Denn dem Gewinner winken Punkte in der Qualifikation zu diesem bedeutenden Turnier, an dem die junge Elisenauerin auch in diesem Jahr schon teilnehmen konnte.

Doch auch der Sonntag hält noch jede Menge pferdesportliche Höhepunkte bereit. So wird es eine weitere S*-Springprüfung für sieben- bis achtjährige Pferde geben. Aber auch weitere Wettbewerbe der Klassen A* bis M* stehen an.

Höchstschwierigkeiten werden auch im Dressurviereck bei Prüfungen der Klassen M* und S* zu sehen sein.

Viel Arbeit kommt indes auf Peter Löper, Chef der Meldestelle, zu, der 429 Pferde und 202 Reiter im Turnierverlauf platzieren muss.

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