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Eberswalde und Prenzlau erhalten je 400 000 Euro vom Bund, der den länd­lichen Raum stärken will.

Medizinische Versorgung
Finanzspritze für Kliniken der GLG

Symbolbild
Symbolbild © Foto: Jens Wolf/dpa
Viola Petersson / 12.07.2019, 07:00 Uhr
Eberswalde (MOZ) Der regionale Klinikkonzern GLG erhält zur "Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum" 800 000 Euro vom Bund. Von dieser finanziellen Unterstützung profitieren konkret das Eberswalder Werner-Forßmann-Krankenhaus sowie das Krankenhaus Prenzlau mit je 400 000 Euro. Die gleiche Summe erhalten in der Region die privat geführten Kliniken Templin und Schwedt. Darüber informierte der Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke. Der SPD-Politiker spricht von einem "fantastischen Tag" für den Barnim und die Uckermark. "Wir haben uns im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes dafür eingesetzt, dass ein Teil der freigewordenen Mittel aus dem bisherigen Pflegezuschuss gezielt an Krankenhäuser in ländlichen Regionen fließt", schreibt Zierke. Ab 2020 seien es insgesamt 48 Millionen, die sich auf 120 Kliniken verteilen.

In der GLG freut man sich zwar über die Finanzspritze. Aber: In der Argumentation laufe etwas falsch, sagt Geschäftsführerin Dr. Steffi Miroslau. Bundesweit waren zuvor bei der Finanzierung der Kliniken 500 Millionen Euro weggefallen. Geld, mit dem die Träger fest gerechnet hatten. "Insofern ist die Summe, die wir jetzt bekommen, schon ausgegeben." Zumal sie die Lücke nur zum Teil schließe. Durch das System der sogenannten Fallpauschalen gebe es Fachgebiete, die keine Kostendeckung erreichen, die die GLG aber dennoch vorhält im Interesse der Patientenversorgung.

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