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72 Leser sind am Sonnabend am Finowkanal entlang zum Schiffshebewerk geradelt. Am Wegesrand gab es spannende Anekdoten vom Tourleiter.

Tour de MOZ
Radfahren mit Freunden

Susan Hasse / 21.07.2019, 20:45 Uhr - Aktualisiert 22.07.2019, 08:52
Eberswalde (MOZ) Insgesamt 72 Radfahrer trafen sich am Sonnabend bei bestem Wetter um Punkt 10 zur "Tour de MOZ" durch den Barnim. Auf dem Plan stand eine Route entlang des Finowkanals bis zum Schiffshebewerk sowie zur Straußenfarm in Hohenfinow und zur Countryranch Gersfeld.

Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 km/h sind die Radler langsam genug, um noch genug von der schönen Landschaft zu sehen. "Ich liebe den Fahrtwind und die Natur", erklärt Peter Melz seine Lust am Rad. Knapp 40 Kilometer ist die Gruppe am Ende des Tages gefahren. Die Teilnehmer kennen sich teils schon seit Jahren. "Wir sind wie eine kleine Familie", so Wilfried Kuk aus Rehfelde. Doch auch neue Mitstreiter sind willkommen: Hans-Joachim Salzwedel aus Eberswalde war beispielsweise zum ersten Mal dabei und fühlte sich gleich pudelwohl. Der 69-Jährige fährt noch ganz klassisch  ohne elektrischen Antrieb auf der Tour mit. "Ich muss doch den Enkeln zeigen, dass ich sportlich bin", meint er schmunzelnd. "Man lernt schnell Leute kennen", so sein Fazit seiner Jungfernfahrt mit den MOZ-Lesern. Zufällig habe er in der Truppe einen alten Kollegen nach über 30 Jahren wiedergetroffen". So ein Zufall.

72 Radfahrer beteiligten sich am Sonnabend an der Tour de MOZ.  Von Eberswalde ging es auf dem Treidelweg am Finowkanal zum Schiffshebewerk Niederfinow , der Straußenfarm am Liebenstein in Hohenfinow und der Country- Ranch in Gersdorf.
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Tour de MOZ zum Schiffshebewerk

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Altersgruppe von 38 bis 91

Dienstälteste bei der Tour de MOZ durch den Oberbarnim war Charlotte Henze. Sie ist 91 Jahre und leidenschaftliche Fahrradfahrerin. "Ich tue etwas für meine Gesundheit und bleibe fit", so die sportliche Dame. Dem kann Joachim Schmidt aus Oderberg nur beipflichten. Bei seiner ersten Tour de MOZ kam er schnell an seine Grenzen. Doch mittlerweile ist er fit, so der Oderberger. "Ich warte bereits im März auf die Veröffentlichung des Tourenplans", so Joachim Schmidt.

Ein erster Stopp wurde an der alten Forellenzuchtanlage Macherslust eingelegt. Hier erzählte Tourleiter Jürgen Hübner ein paar Anekdoten zur Geschichte. Er berichtet vom Treideln, also wie in vormotorisierten Zeiten Pferde oder gar Menschen die Schiffe den Kanal flussaufwärts zogen. Angesichts der Tatsache, dass die Hälfte der Radler heute einen  Motor an ihrem E-Bike haben, kaum noch vorstellbar.

Bereits seit sieben Jahren treuer Mitfahrer der "Tour de MOZ" ist Wilfried Kuk aus Rehfelde. Vor allem die Gemeinschaft schätzt er. Man lerne Menschen aus anderen Landkreisen kennen. "Das verbindet Brandenburg", meint auch Gerhard Hübner. Er hatte die weiteste Anreise. Ursprünglich aus Greiffenberg, wohnt er mittlerweile in Kiel: "Wir lesen in Kiel die Online-Ausgabe der MOZ", so Hübner. Die Idee mit anderen MOZ-Lesern zu radeln, gefiel ihm. Kommenden Sonnabend startet die Tour in Bad Freienwalde. "Bis dahin", rufen sich die Radler am Stammtisch zum Abschied zu.

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