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Fußball
Der Ball rollt wieder

Auf Ballhöhe: Szene aus dem Testspiel 1. FC Finowfurt gegen Löwenberger SV
Auf Ballhöhe: Szene aus dem Testspiel 1. FC Finowfurt gegen Löwenberger SV © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Dirk Schaal / 09.08.2019, 07:45 Uhr
Eberswalde (MOZ) So mit ganz unterschiedlichen Meinungen zu den Pokalwettbewerben gehen die Mannschaften in das Wochenende. Die einen sehen das als einzige Möglichkeit der Saison an, am Ende vielleicht jubeln zu können. Andere wiederum nutzen das Pokalspiel für einen letzten Test vor Saisonstart unter Wettbewerbsbedingungen und für manche ist es einfach nur ein notwendiges Übel.

"Fünf Siege und du bist im Fernsehen, was will man mehr", antwortete Nico Thomaschewski lachend auf die Frage, welche Wertigkeit der Pokal für den Trainer von Einheit Bernau hat. "Es sind keine Geheimnisse, dass wir keine Pokalmannschaft sind, eine schlechte Vorbereitung hatten und einen kleinen Kader haben. Trotzdem wollen wir in Guben gewinnen und eine Runde weiterkommen", führte er weiter aus. Auf Einheit wartet der Landesligist 1. FC Guben, der in der letzten Saison 14. der Südstaffel wurde und sich nicht bedeutend verstärkt hat.

Im Doppelpack nach Guben

Nach Guben fährt auch der FSV Bernau, der Gegner heißt Breesener SV Nord. Die Wertigkeit des Pokals sieht FSV-Trainer Tom Heidemeier etwas anders: "Mein Fokus liegt auf der Meisterschaft, für mich persönlich ist es eher ein Testspiel mit Wettkampfcharakter. Aber das sehen die Spieler anders, insofern rechne ich mit einem Weiterkommen." Nicht in Bestbesetzung wird er beim Vierten der Landesliga Süd der Vorsaison antreten können, der etliche Abgänge zu verzeichnen hat.

Erst nach dem Abschlusstraining weiß Preussen-Trainer Frank Schwager, welche Spieler er zum 1. SV Oberkrämer im Pokalauftakt mitnehmen kann. "Ich denke nicht, dass wir in Bestbesetzung antreten können, aber gewinnen wollen wir schon, auch wenn mir der Pokal nicht ganz so wichtig ist", sagte der Eberswalder Trainer. Einige Ergebnisse aus dem Vorjahr in der Kreisoberliga müssen für seine Gegner-Analyse ausreichen.

Warnung vor Schenkenberg

Auch Union Klosterfelde ist wohl Gegner des Jahres beim Kreisoberligisten aus Havelland, Empor Schenkenberg. Fünfter wurden die in der vorigen Saison. "Mein Trainerkollege Eckart Märzke, der Schenkenberg kennt, meinte, wenn wir weiterkommen wollen, dann müssen wir uns da ganz schön strecken. Die haben sich vor der Saison gut verstärkt", erzählte der Klosterfelder Trainer Gerd Pröger. So hat jetzt unter anderem  auch der 34-jährige Oberligaspieler vom Brandenburger SC, René Görisch, das Empor-Trikot an. In 15 Spielen schoss er in der vorigen Saison neun Tore. Dazu haben sich auch noch hoffnungsvolle Talente beim Kreisoberligisten gesellt.

"Natürlich wollen wir weiterkommen, aber gegen so einen Gegner wird es schwer, zumal so 300 bis 400 Zuschauer die Arena zu einem Hexenkessel machen werden, wird gemunkelt",  sagte Pröger.

Einen unangenehmen Gegner hat auch Landesligist Grün-Weiss Ahrensfelde erwischt. Am Sonntag treten sie beim VfB Gramzow an. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Landesklasse-Zeiten, die letzten vier Partien konnte Ahrensfelde jedoch gewinnen. Trotzdem sollten sie auf der Hut sein, denn: Der Pokal hat eben seine eigenen Gesetze.

Im Kreispokal halten sich die Landesklasse-Mannschaften und ein Großteil der Kreisoberligisten noch aus dem Wettbewerb heraus. Trotzdem werden einige spannende Partien erwartet, da die spielfreien Mannschaften einige Spieler der eigenen Reserve zur Verfügung stellen könnten. Los geht es bereits heute Abend mit vier Begegnungen, wobei schon vier zweite Mannschaften die eigentlichen favorisierten Teams, zumindest auf dem Papier, überraschen könnten.

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