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Wahlkampf
Platzverweis beim  AfD-Bürgerdialog

Roman Kuffert aus Potsdam (stehend), Direktkandidat der AfD, stellte sich erstmals in Eberswalde vor. Foto: Thomas Burckhardt
Roman Kuffert aus Potsdam (stehend), Direktkandidat der AfD, stellte sich erstmals in Eberswalde vor. Foto: Thomas Burckhardt © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 11.08.2019, 20:11 Uhr - Aktualisiert 12.08.2019, 10:44
Eberswalde (MOZ) Er ist der Einzige der Direktkandidaten, der für den Wahlkreis 13 antritt und nicht im Wahlkreis wohnt: Roman Kuffert (AfD). "Aus Eberswalde zu kommen oder hier zu wohnen ist keine Expertise", erklärte der 60-jährige Potsdamer beim Bürgerdialog am Freitagabend im Familiengarten.

Dort präsentierte sich der Vater zweier Kinder, der eigenen Angaben zufolge vor allem "Familien stärken und entlasten" will, erstmals den Kreisstädtern. Er könne sich aber durchaus vorstellen, sollte er das Direktmandat holen, nach Eberswalde zu ziehen, signalisierte er. Versprechen wolle er allerdings "im Gegensatz zu den Altparteien" nichts. Nach den konkreten Zielen bzw. politischen Anliegen für den Wahlkreis 13 befragt, erklärte er: "Ich möchte nichts vorgeben. Ich möchte die Impulse von den Wählern haben und die dann in den Landtag tragen."

Spontan fiele ihm, wie er sagte, die Ankurbelung des Tourismus in der Schorfheide ein. Auch die Bahnverbindung Berlin – Eberswalde sei eine "Baustelle". In puncto Klimawandel sprach sich Kuffert klar gegen die Stromtrassen durch die Biosphäre, aber auch gegen weitere Windräder aus.

Während des Bürgerdialogs mit einigen Dutzend Interessierten war es zu einem Zwischenfall gekommen. Vertreter der "linken Szene" versuchten Flugblätter im Saal zu verteilen. Die Polizei nahm am Ende vier Strafanzeigen auf. Die AfD-Gegner wurden wegen Störung des Bürgerdialogs des Platzes verwiesen.

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Klaus Klein 12.08.2019 - 10:47:02

Inhaltslos?

Die AfD braucht keine besonderen Inhalte. Die Haftentlassungen tragen zum Erstarken dieser demokratischen gewählten Partei bei.

Ralf H. Janetschek 12.08.2019 - 09:54:21

Kommetar zu Inhaltslos

Auf jeden Fall besser als den Wähler das Blau vom Himmel zu versprechen und dann nach der Wahl das Gegenteil zu tun. Aus geschichtlicher Erfahrung ist beispielsweise bekannt, daß die Grüne Partei bezüglich ihrer politischen Überzeugungen sehr flexibel ist. ES sei an die Haltung der Grünen bezüglich des Militäreinsatzes der NATO auf den Balkan im Jahre 1999 erinnert, vor der Bundestagswahl waren sie – als Oppositionspartei – dagegen, nach ihrer Beteiligung an der Bundesregierung haben sie den Militäreinsatz mitgetragen. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch einmal die Wahrheit spricht." Meine Meinung: Ein Inhaltsleerer ist allemal besser als ein Lügner.

Stefan Schneider 12.08.2019 - 08:50:16

Inhaltslos

Versprechen möchte er nichts. Lösungen präsientiereb kann er nicht. Eigene Ideen hat er nicht. Aber Hauptsache sich wählen lassen. Die Einwohner Eberswalde tun gut daran sich solche Personen nicht ans Bein zu binden. Selten so eine Inhaltslosigkeit erlebt. Aber Hauptsache mal wieder auf den Putz gehauen.

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