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Wahlkampf
"Brandenburg ist erneuerbar"-Tour

Zwei die sich verstehen und denen die Arbeit schmeckt. Robert Habeck und Ursula Nonnemacher beim Slow-Food Landgut Imbiss, stilecht im Pferdestall.
Zwei die sich verstehen und denen die Arbeit schmeckt. Robert Habeck und Ursula Nonnemacher beim Slow-Food Landgut Imbiss, stilecht im Pferdestall. © Foto: Silvia Passow
Silvia Passow / 17.08.2019, 11:46 Uhr
Schönwalde/Glien Auf Havelland-Tour begab sich der Bundesvorsitzende der Bündnis90/Die Grünen. Dabei stellte er sich Bürgerfragen gemeinsam mit grünen Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, besuchte Kommunen mit Kandidaten zu Bürgermeisterwahlen  und schaute genau hin.

In Rathenow kam er nicht nur mit Bürgern, sondern auch mit den Stinknormalen Superhelden ins Gespräch, die sich im Heldenkostüm für Umwelt und Integration einsetzen. Auf dem Landgut in Schönwalde ging es um nachhaltige Landwirtschaft. Bei einem Rundgang über das Landgut, zu dem ein Restaurant- und Hotelbetrieb gehört, erläuterte Ingeborg Schwenger die nachhaltige Unternehmensphilosophie des Landgutes. Schwenger bewirtschaftet das Gut seit über zehn Jahren und setzt dabei auf biologische Kreisläufe. Sie hat Produkte zur emissionsarmen Tierhaltung und Grünlandpflege entwickelt. Begleitet wurde die Runde von zwei weiteren Landwirten aus der Umgebung.

Der ehemalige Holsteinische Landwirtschaftsminister Habeck, erkundigte sich über das von Schwenger entwickelte Verfahren zum Umgang mit Dung, bei dem die Böden mit weniger Nitrat belastet werden. Die Herausforderungen für die Landwirtschaft und jenen vor denen sich die Weidetierhalter sehen, waren ebenfalls Schwerpunkte im Austausch. Schwenger gibt Auskunft über die Besonderheiten der Böden in der Mark. Schäfer Olaf Kolecki erläutert die Probleme, vor die sich die Schäfer durch den Wolf gestellt sehen. Insektensterben, die Herausforderungen für die ökologische Landwirtschaft, glückliche Kühe versus industrielle Tierhaltung - die Landwirte erzählen, Habeck hört zu, fragt nach.

Weiter ging es in die barocke Dorfkirche, wo unter der historischen Wagner-Orgel über schwindende Gottesdienstbesucher philosophiert wurde. Anders wäre das Bild im benachbarten Falkensee, sagt die Bündnisgrüne Stadtverordnete aus Falkensee, Martina Freisinger. Mit der wachsenden Bevölkerung füllen sich hier auch wieder die Kirchenbänke, sagt sie. Womit es dann an die Frage des Zuzuges geht. Von Vorteil für die Gemeinden oder nicht? (sp)

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