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Fußball
Großer Andrang in Rehberge

Immer noch gesperrt: Der Sportplatz am Wasserturm wird erst nach den Herbstferien freigegeben.
Immer noch gesperrt: Der Sportplatz am Wasserturm wird erst nach den Herbstferien freigegeben. © Foto: Sergej Scheibe
Britta Gallrein / 10.10.2019, 02:15 Uhr
Bernau Wenn der Kunstrasenplatz modernisiert wird, ist das eine gute Sache. Schließlich hatte es der 1989 erbaute Sportplatz am Wasserturm auch bitter nötig. Hier hat unter anderem Fußball-Brandenburgligist TSG Einheit Bernau seine Heimat. Für Unmut sorgt allerdings, dass die Fertigstellung des Platzes verschoben wurde – ein Umstand, von dem auch andere Vereine betroffen sind.

626 000 Euro investiert die Stadt Bernau für die Sanierung des Sportplatzes, der auch von anderen Vereinen und für den Schulsport genutzt wird. Nicht nur der Kunstrasen wird ausgewechselt, auch die Lichtanlage wird erneuert und soll dann den Standards in der Brandenburgliga entsprechen. Seit Ende Juni ist der Platz daher gesperrt.

Man habe Probleme gehabt, Baufirmen zu finden, erklärt Stadt-Pressesprecherin Nancy Kersten. Daher wurde der erste geplante Fertigstellungs-Termin bereits von Ende August auf Ende September verschoben. Doch auch dieses Datum konnte nicht gehalten werden. "Ziel ist es jetzt, den Sportplatz am 21. Oktober, also am Montag nach den Herbstferien, wieder freizugeben", berichtet Nancy Kersten. Derzeit müssten noch Restarbeiten an der Elektrik erledigt werden.

Heimspiel wieder auswärts

Erfreut ist man darüber bei Einheit Bernau nicht. "Wir hatten geplant, unser Heimspiel gegen Neuruppin am 19. Oktober wieder bei uns spielen zu können", so Einheit-Präsident Olaf Skotnik. Nun müssen die Einheit-Spieler wieder ausweichen – auf den Kunstrasenplatz in Rehberge, wo Stadtkonkurrent FSV Bernau trainiert. "Die Situation ist nicht so toll, wenn man quasi keine feste Heimat hat", ist auch Trainer Nico Thomaschewski nicht ganz glücklich mit der Lage.

Durch die Zeiten, die Einheit nun auch in Rehberge beansprucht, wird es dort außerdem eng. Das bekommen die Fußballer von Rot-Weiß Schönow zu spüren, die ebenfalls dort trainieren. "Wir sollten ab Mitte September eigentlich Zeiten in Rehberge bekommen. Das geht jetzt nicht, wir haben nur eine Zeit dort zur Verfügung", schildert es Alexander Brösel, sportlicher Leiter der Schönower, die vier Männermannschaften und zwölf Jugendmannschaften im Training haben. "Die Situation mit Plätzen- und Hallenzeiten ist leider sehr verzwickt in Bernau - und jeder fühlt sich schnell auf den Schlips getreten", so seine Erfahrung.

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