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Ärztemangel
2020 Baustart für neues Ärztehaus in Eberswalde

Der Klinikkonzern GLG avisierte für 2020 den Baustart für das neue Ärztehaus im Leibnizviertel in Eberswalde an, um die Poliklinik an der Robert-Koch-Straße (siehe Bild) abzulösen.
Der Klinikkonzern GLG avisierte für 2020 den Baustart für das neue Ärztehaus im Leibnizviertel in Eberswalde an, um die Poliklinik an der Robert-Koch-Straße (siehe Bild) abzulösen. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 13.02.2020, 20:15 Uhr - Aktualisiert 14.02.2020, 08:25
Eberswalde (MOZ) Gut drei Millionen Euro hat der Klinikkonzern GLG 2019 im Werner-Forßmann-Krankenhaus investiert. Und knapp eine Million Euro an der Oderberger Straße im Gropius-Krankenhaus. Vor allem in Medizin-Technik sowie in die Digitalisierung seien Mittel geflossen, so Jörg Mocek, kaufmännischer Geschäftsführer der GLG. So sei im "Forßmann" jetzt die elektronische Patientenakte komplett eingeführt.

Ziel der angepassten Strategie für 2020 und folgende Jahre sei es, die Investitionsfähigkeit der Unternehmensgruppe mittel- und langfristig zu sichern. Auch und gerade unter den immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen.  Für 2020 seien unter anderem, neben der Erneuerung weiterer Geräte, bauliche Projekte geplant. Am "Forßmann" etwa eine Umgestaltung im Bestand sowie ein "kleiner Anbau". Darüber soll jetzt das avisierte neue Ärztehaus im Leibnizviertel kommen. Aktuell arbeite das beauftragte Büro an den Unterlagen für den Bauantrag. Mocek hofft auf einen Baustart Ende 2020. Überhaupt sei der Ausbau der ambulanten Geschäftsfelder ein Schwerpunkt.

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Volker Schmidt 14.02.2020 - 10:01:48

Ärztehäuser und Erreichbarkeit mit dem ÖPNV

Im Allgemeinen werden Ärztehäuser sinnvollerweise nahe an Haltepunkten des ÖPNV angesiedelt. Sie sollen schließlich gerade für ältere und weniger mobile Menschen gut erreichbar sein. In Eberswalde geht man offenbar davon aus, das diese Menschen eher mit eigenen Auto anfahren. Die Ärztehäuser im Bereich Weinbergstraße / Rudolf-Breitscheid-Straße sind praktisch nicht an den ÖPNV angebunden. Ein Standort im Leibnizviertel läge zumindest wohnungsnah in einem Quartier, in dem viele ältere Menschen leben. Das ist ein richtiger Ansatz. Aber wäre die große Brache am Bahnhof nicht auch ein sehr guter Standort? Gut erreichbar mit Bahnen, auch aus dem Umland, und mit Stadt- und Regionalbussen?

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