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Warme Farben im Abendlicht

© Foto: matthias wagner
Matthias Wagner / 28.02.2011, 21:21 Uhr
Glambeck (In House) Wieder ist die kleine Kirche im etwas abgelegenen Glambeck gut gefüllt. Fast vierzig Gäste und Künstler haben sich zur Ausstellungseröffnung des Malkreises „Franz Nolde“ aus Schwedt eingefunden.

Unter dem Thema „Landschaft im Licht“, präsentieren die Freizeitmaler, der seit 1964 bestehenden Gruppe, achtzehn Werke aus der jüngeren Vergangenheit. Alle arbeiten mit dem Spiel des Lichts an unterschiedlichen Tageszeiten, mit spontanen Eindrücken und Stimmungen, die die Natur in verschiedenen Jahreszeiten mit immer neuer Intensität vermittelt.

Und so hatte auch Pfarrer Ralf Schwieger sich in einer kleinen Andacht zu Begrüßung mit dem Licht beschäftigt und einige Bibelzitate zusammengestellt. „Diese Bilder werden der Kirche in den kommenden Wochen ein Gesicht geben“, sagte Schwieger und zeigte anhand der Bibelauszüge, welche zentrale Rolle gerade auch das Licht in der Heiligen Schrift einnimmt. „Viele Farben hat Gottes Welt. Sie ist bunt“, betonte er. Im Anschluss eröffnete Christian Metzner, Leiter des Malkreises, die Ausstellung der Schwedter Künstler mit einer kurzen Rede. „Es ist wunderbar, in einem so offenen Haus und ohne jede Aufsicht ausstellen zu können“, hob er hervor und stellte in einem kurzen, geschichtlichen Abriss die Entwicklung des Malkreises dar. Unter den Gästen befanden sich auch einige regionale Künstler wie Andreas Bogdain und der Freizeitmaler Helmut Adams aus Finow. Bringfriede Witter aus Schwedt zeigte sich angetan von den Motiven. Auch sie malt in ihrer Freizeit im Frauenzentrum Schwedt unter Anleitung von Gisela Hinze, die als Mitglied des Malkreises Nolde ebenfalls in dem Gotteshaus ausstellt.

Marianne Thiemers Motiv „Kopfweiden“, wie fast alle Arbeiten eine Wachsmalerei, zeigt warme Farben im Abendlicht und wirkt beruhigend auf den Betrachter. Aber auch alle anderen Werke vermitteln mit weichen Farbtönen und leuchtenden Farben eine entspannte Atmosphäre und laden den Betrachter zum Verweilen ein. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Pianist Andreas Wolter aus Berlin, der mit spontanen Improvisationen, die Stimmungen der gezeigten Bilder einfing und mit perlenden, leicht fließenden, dreidimensionalen und klaren Klängen die Zuhörer einstimmte.

Die Exposition ist bis zum 
15. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

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