Zulagenstelle legt kräftig zu - Grundsteinlegung in den Brennabor-Werken

Manchmal macht der Job sichtlich Spaß: Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann Donnerstag bei der Grundsteinlegung mit Dr. Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, und Investor Wilhelm Schomaker.
Manchmal macht der Job sichtlich Spaß: Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann Donnerstag bei der Grundsteinlegung mit Dr. Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, und Investor Wilhelm Schomaker. © Foto: MZV
Thomas Messerschmidt / 12.05.2016, 16:34 Uhr - Aktualisiert 12.05.2016, 17:45
Brandenburg (MZV) Was von Reichsteins Brennabor-Werken übrig ist, dann Traktoren- und Getriebewerk war und viel zu lange leer stand, erfährt nach zaghaften Wiederbelebungsversuchen nun die großflächige Reanimation. Zu Stadtarchiv, Jobcenter, Vitalis, ..., Barmer-Pflege-Zentrale und Kleingewerbe gesellt sich im März 2018 mit 1.250 Mitarbeitern die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Mit der Wende war beschlossen worden, Bundesdienststellen aus Berlin zu verlagern, wovon auch Brandenburg an der Havel profitieren sollte. Die Chance ergab sich mit dem Riestergesetz und Entstehen der ZFA. 2001 startete sie in der Potsdamer Straße mit 30 Mitarbeitern, sollte auf 400 wachsen und zählt heute (dank 16 Mio. Riesterverträgen) schon 900 Mitarbeiter, die auf vier Standorte verteilt sind (plus 500 in Berlin). Ein Neubau in der Bauhofstraße sollte sie zusammenführen, laut Stadtchefin Tiemann hatte sogar die Stadt überlegt, mit einer kommunalen Firma als Bauherr einzuspringen. Dann kamen Architekt Wilfried Lammers und Wilhelm Schomaker mit seiner Baugruppe, die binnen 40 Jahren von sechs Mitarbeitern auf 18 Firmen gewachsen ist, wozu nun auch der Brennabor-Komplex gehört. Im März 2015 schlug er der Rentenversicherung vor, diesen für die ZFA auszubauen. Im Juni folgte die Zustimmung, im Oktober der Mietvertrag für 19.500 qm. Im Dezember wurde der Bauantrag eingereicht. Inzwischen sind Garagen und Schuppen entlang der Friedhofsmauer pulverisiert, um Platz für einen Neubau zu haben, der die zu sanierenden, denkmalgeschützten Fabrikhallen ergänzt. Bezugsfertig soll all das im März 2018 sein, wenn 40 Mio. Euro investiert sind. "Aufträge für 10 Mio Euro sind in der Region bereits ausgelöst", verriet Schomaker, als mit der Grundsteinlegung am Donnerstag der Startschuss abgefeuert wurde.

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