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Großes Orgelprojekt
800.000 Euro für die Katharinen-Orgel

Mit vielen und namhaften Förderern wird die Restaurierung der Wagner-Sauer-Schuke-Orgel in der St. Katharinenkirche gelingen. Die Schirmherrschaft hat MdB Dr. Dietlind Tiemann übernommen und dafür segensreichen „Orgelwein“ bekommen. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung erklärte das Projekt zum Förderschwerpunkt, wofür Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm von Rauch und MBS-Sprecher Robert Heiduck eine F(örder)-Pfeife überreicht wurde.
Mit vielen und namhaften Förderern wird die Restaurierung der Wagner-Sauer-Schuke-Orgel in der St. Katharinenkirche gelingen. Die Schirmherrschaft hat MdB Dr. Dietlind Tiemann übernommen und dafür segensreichen „Orgelwein“ bekommen. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung erklärte das Projekt zum Förderschwerpunkt, wofür Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm von Rauch und MBS-Sprecher Robert Heiduck eine F(örder)-Pfeife überreicht wurde. © Foto: Thomas Messerschmidt
Th. Messerschmidt / 15.05.2018, 14:56 Uhr
Brandenburg (MOZ) Wie viel Geld die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse tatsächlich dazu gibt, wollte niemand beziffern. „Es ist ein Förderschwerpunkt in diesem Jahr. Ein richtig großer“, versuchte Stiftungs-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm von Rauch das Engagement in Worte zu fassen. Brandenburg habe gleich drei bedeutende Kirchen, ausgestattet mit Wagner-Orgeln, doch die Katharinenkirche  sei herausragend, wie auch ihre Orgel.

Die Förderzusage feierte die Katharinenkirch-Gemeinde mit einer Feststunde, in der das Engagement gewürdigt und das umfassende Orgelprojekt vorgestellt wurde. Schließlich geht es nicht nur um die Restaurierung der 1726 von Joachim Wagner geschaffenen Orgel, in deren barockes Gehäuse 1898 die Firma Sauer und 1937 die Firma Schuke neues Leben brachte. „Wir wollen nicht den Fehler der Vorfahren wiederholen, Altes raus- und Neues rein tun, sondern erhalten, was da ist. Und es sinnvoll ergänzen“, fast Kirchenmusikdirektor Fred Litwinski das ehrgeizige Vorhaben zusammen.

Sind alle Register und die rund 4.000 Pfeifen mit ihren elektromechanischen Ventilen sowie die Windversorgung restauriert, soll unter der Hauptorgel ein großes Schwellwerk für die einst verbannten romantischen Klänge entstehen. Zudem soll realisiert werden, was 1936 angearbeitet war: ein fahrbarer Spieltisch, mit dem die Orgel „fernbedient“ werden kann, einschließlich Chororgel.Den Tisch gab es schon, nur nie in Funktion. Zuletzt schien er 25 Jahre verschollen, ist nun wieder aufgetaucht und Bestandteil der Restaurierung. Laut Litwinski sind alle Gemeindemitglieder angeschrieben worden, um den aktuellen, erfreulichen Spendenstand mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass zu den benötigten 800.000 Euro nur noch 40.000 Euro fehlen. „Wird das Ziel schnell erreicht, können wir im Herbst mit den Arbeiten beginnen und in einem Jahr die Einweihung feiern“, so Litwinski. Hilfreich sei jede Spende, aber auch der Erwerb einer Flasche „Orgelwein“, die für 10 Euro in der St. Katharinenkirche zu haben ist. Benefizkonzerte am 8., 22., 23. und 29. Juni sowie am 26. August und 14. September sollten das Projekt auf die finanzielle Ziellinie bringen.

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