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Längstes Denkmal Deutschlands?
Ein ehrgeiziges Projekt: Der Telegraphenradweg

Th. Messerschmidt / 27.05.2018, 10:44 Uhr - Aktualisiert 31.05.2018, 09:30
Brandenburg (MOZ) Die historische Wiederbelebung der 62 Stationen der damaligen Königlich-Preußischen Optischen Telegraphenlinie von Berlin bis Koblenz 1832-1849 über fast 600 km Länge hat in den betreffenden

5 Bundesländern (Brandenburg-Sachsen/Anhalt-Niedersachsen-Nordrhein/Westfalen-Rheinland/Pfalz) Resonanz gefunden und Aktivitäten entfaltet.

Der im Frühjahr 2016 gegründete bundesweite „Optische Telegraphie in Preußen e.V.“  unternimmt gemeinsam mit dem Internetauftritt Station Nr.4 -Potsdam: www.optischertelegraph4.de große Anstrengungen, alle 62 Stationen wieder bekannt zu machen. Dabei kann das Projekt des „Telegraphenradweges“ unter Einbindung aller Stationen ein besonderes verbindendes Element in Deutschland werden. Auf über 800 km durch fünf Bundesländer bis Berlin kann Geschichte und Kultur entlang der ehemaligen Optischen Telegraphenlinie erlebbar gemacht werden. Unter Einbeziehung bestehender Radwege, öffentlicher Verkehrsanbindungen, vorhandener Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten sowie der vielfältigen Sehenswürdigkeiten kann hier das „längste Denkmal in Deutschland: Optische-mechanische Telegraphie“ erlebnisreich und touristisch wertvoll gestaltet werden.

Dies erfordert eine länderübergreifende Zusammenarbeit.

Bisher sind vor allem in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen entsprechende Wegführungen entwickelt und mit einheitlichem Wegweisungssystem versehen worden. Für Brandenburg gibt es Erkundungen und Vorhaben zur Radwegführung von Berlin bis zur Landesgrenze mit Anschluss an den Telegraphenradweg in Sachsen -Anhalt. Siehe auch www.telegraphenradweg.de

Unser Ziel ist es, daran mitzuwirken, den Telegraphenradweg auch im Lande Brandenburg Wirklichkeit werden zu lassen und auch dadurch alle 6 Stationen (mit Berlin dann 9) erlebbar zu machen.

Damit kann ein weiterer Beitrag zum „Zusammenwachsen von Ost und West“ Gestalt annehmen, der mit der historischen Wiederbelebung der Telegraphenstationen vor Ort und mit der Gründung des Vereins : Optische Telegraphie in Preußen e.V.   bereits angefangen hat. Weitere Mitstreiter, Unterstützer, Initiativen sind jederzeit und gern willkommen.

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