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55. Havelfest
Auch ohne Havelkönigin und Feuerwerk

Die fulminante Lasershow am Samstagabend markierte einen der vielen Höhepunkte zum 55. Havelfest.
Die fulminante Lasershow am Samstagabend markierte einen der vielen Höhepunkte zum 55. Havelfest. © Foto: Alexandra Gebhardt
Alexandra Gebhardt / 19.06.2018, 14:17 Uhr - Aktualisiert 19.06.2018, 14:31
Brandenburg (MOZ) Es war ein musikalischer Auftakt, der wohl besser nicht hätte gelingen können: Stimmgewaltig eröffneten am Freitagabend Yvonne Catterfeld und Johannes Oerding auf der StWB-Bühne den musikalischen Reigen des Havelfestes, der am Samstag und Sonntag mit Auftritten der spanischen Popband Marquess, Stefanie Hertel samt Dirnd-Rockband und vielen Lokalmatadoren fortgesetzt wurde, und begeisterten über 4000 Havelfest-Besucher am Heinrich-Heine-Ufer.

 

Offiziell eröffnet worden war das Fest samt Rede des Oberbürgermeisters Steffen Schellen mit Unterstützung der Kita-Kinder  „Klein und Groß“ zuvor in den Nachmittagsstunden, worauf das neue Festgelände samt sechs Bühnen rund um die Havel von vielen  Besuchern auch sogleich fleißig erkundet wurde – denn anders als in den Vorjahren wurde die Hauptstraße nicht zum Verbindungsweg zwischen Bühnen und Fahrgeschäften.

 

Jene befanden sich erstmals auf dem Packhofgelände und boten mit Freefall-Tower, Breakdance und Achterbahn reichlich Spaß für alle Adrenalin-Junkies. Natürlich dürfte für viele dabei auch die traditionelle Fahrt im Riesenrad nicht fehlen – beste Aussicht übers gesamte Festgelände rund um die Havel inklusive.  Jene war dann am Samstagnachmittag Austragungsort des Drachenbootrennens, bei dem elf Mannschaften in den Kategorien Fun, Premium und Sport antraten und sich das ein oder andere Mal ein Boot-an-Boot-Rennen lieferten.

Mit neuem Veranstalter, neuen Ideen und verändertem Festgelände ging das Havelfest 2018 an den Start. Wie immer am dritten Juni-Wochenende. Yvonne Catterfeld, Johannes Oerding, Stefanie Hertel und Marquess zählten zu den namhaften Gästen auf den insgesamt sechs Bühnen, von denen eine ausschließlich Brandenburger Band vorbehalten war. Dicht dabei der ausgedehnte Rummel, der vom Neustädtischen Markt zum Packhof umgezogen war. Das Havelfest ist somit komplett an die Havel gerückt. Eine gute Entscheidung. Das Publikum genoss es in vollen Zügen. Abgesehen vom Public Viewing mit dem verkorksten deutschen WM-Start...
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55. Havelfest in Brandenburg an der Havel

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Doch auch an den Ufern links und rechts der Havel bot der Samstag reichlich Unterhaltung: So zeigten u.a. Never Down, die Knöpfchen des BKC und das Showballett „Madame Butterfly“ ihr tänzerisches Können und luden sogleich dazu ein, am Abend selbst das Tanzbein zu schwingen. Den passenden Sound dazu lieferte Lounge Society, die als Coverband viele aktuelle Hits präsentierte, ehe die große Lasershow kurz vor Mitternacht das Havelwasser in buntes Licht hüllte. 

 

Als ein guter Ersatz für das bewährte Feuerwerk wurde die gut halbstündige Show dabei allemal von den Besuchern wahrgenommen – nicht zuletzt aufgrund des tollen Zusammenspiels zwischen Musik und Lichterspiel. Knallgelb und quitschig wurde es dann am Sonntag: das 10. AOK-Entenrennen konnte nach kurzen technischen Problemen gestartet werden, tausende glücksbringende Enten nahmen sodann den Weg auf sich und bescherten Katharina Stübe aus Brandenburg den Hauptgewinn. Weniger Glück hatte hingegen die Deutsche Elf, die Mexico mit 1:0 unterlag – da half auch die Gemeinschaftsstimmung beim großen Public Viewing nicht. Verhagelt hat die Niederlage die Feststimmung nicht. Mit dem großen Abschlusskonzert der Brandenburger Symphoniker wurden drei tolle Festtage zum 55. Havelfest beendet. Viele Bilder vom Fest finden Sie auf den Seiten 10/11 und auf www.moz.de.

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