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Arbeitsbesuch des Finanzministers
Bessere Arbeitsbedingungen für Nachwuchskräfte

Finanzminister Christian Görke besuchte in der vergangenen Woche das Finanzamt Brandenburg für ein Arbeitsgespräch mit Leiterin Ilona Langer und sagte ihr Stellen für neue Anwärter im kommenden Jahr, eine steigende Besoldung der Berufsanfänger und flexible Arbeitszeitmodelle, zu.
Finanzminister Christian Görke besuchte in der vergangenen Woche das Finanzamt Brandenburg für ein Arbeitsgespräch mit Leiterin Ilona Langer und sagte ihr Stellen für neue Anwärter im kommenden Jahr, eine steigende Besoldung der Berufsanfänger und flexible Arbeitszeitmodelle, zu. © Foto: MdF
Alexandra Gebhardt / 09.07.2018, 15:49 Uhr
Brandenburg (MOZ) Eine ganz besonders wichtige Mitteilung hatte Finanzminister Christian Görke in der vergangenen Woche bei seinem Besuch des Brandenburger Finanzamtes im Gepäck: der erst zwei Tage vorher vom Kabinett verabschiedete Entwurf des Doppelhaushaltes 2019/2020 sieht einen Anwuchs von 131 zusätzlichen Personalstellen für die Finanzämter des Landes vor – wovon auch das hiesige Finanzamt in der Magdeburger Landstraße profitieren soll.

194 Mitarbeiter, 58 davon in Teilzeit, sind hier aktuell unter der Leitung von Ilona Langer, die den Finanzmininster zum Arbeitsgespräch traf, beschäftigt. Sie betont, dass das Finanzamt in seiner jetzigen Mitarbeitergröße gut aufgestellt sei, was vor allem an der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung der eingereichten Steuererklärungen liege, die mittlerweile bei rund siebzig Prozent beträgt und dementsprechend mehr Freiräume und eine genauere Betrachtung von Einzelfällen ermögliche. So liegt die durchschnittliche Dauer einer zu bearbeitenden Antrags bei 39 Tagen – zwei weniger als im Vergleich zum deutschen Durchschnitt. Gleichsam lobte der Minister das Finanzamt Brandenburg als eines der leistungsfähigsten des Landes überhaupt: rund 500 Mio. Euro wurden hier allein im vergangenen Jahr an Steuereinnahmen akquiriert.

Damit die gute Leistungsfähigkeit des Standortes als auch allgemein dabei auch zukünftig erhalten bleibt, betonte Görke, die Attraktivität des Berufs weiter verbessern zu wollen. Dazu gehöre auch, dass die Besoldung für alle Landesbeamten 2019 steigt. „Schon jetzt wurde deshalb festgelegt, dass der Abschluss für die Tarifbeschäftigten zeit- und wirkungsgleich für die Beamten und Beamtinnen im kommenden Jahr übernommen wird und die Besoldungspunkte nochmals um weitere 0,5 Prozentpunkte steigen“, verriet des Finanzchef. Zusätzlich sollen die Einstiegsgehälter für Absolventen im mittleren Steuerverwaltungsdienst 2019 angehoben werden, was konkret rund 87 Euro brutto mehr pro Monat für ledige Berufsanfänger und für Beamte mit vierjähriger Berufserfahrung rund 96 Euro brutto mehr pro Monat bedeute.

Positiv befand der Minister auch das Modell der flexiblen Arbeitszeiten, das schon heute von gut einem Drittel der Beschäftigen im Brandenburger Finanzamt rege genutzt wird und immer wichtiger wird, um Familie und Beruf zu vereinen. „In der Konkurrenz mit anderen Arbeitgebern werden solche Angebote immer wichtiger“, betonte Ilona Langner, die sich mit dem Finanzminister darin einig zeigte, dieses Angebot weiter ausbauen zu wollen. Als eine Möglichkeit gelten hierbei etwa Telearbeitsplätze.

Abschließend teilte der Minister mit, dass auch im kommenden Jahr Anwärter und Anwärterinnen am Standort Brandenburg an der Havel eingestellt werden, womit sich die Zahl von derzeit 18 auf 21 erhöht. Übrigens: Wer jetzt Interesse hat, kann sich ab dem 1.August für ein Studium oder eine Ausbildung, die sodann im Sommer 2019 starten, bewerben.

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