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25 Jahre Oberlandesgericht
Familienfest statt Staatsakt

Sie alle waren gekommen, um das Jubiläum zu feiern: Beigeordneter Michael Brandt, der ehemalige OLG-Präsident Prof. Wolfgang Farke, Ex-Staatssekretär Dr. Rainer Faupel, Brandenburgs erster Justizminister Dr. Hans Otto Bräutigam, OLG-Präsident Klaus-Christoph Clavée, Brandenburg Justizminister Stefan Ludwig, der ehemalige Präsident des Landgerichts Hans-Jürgen Wende, die Frauen des verstorbenen OLG-Präsidenten Wolf Kahl und Dr. Peter Macke sowie Justizstaatssekretär Dr. Ronald Pienkny saßen in der ersten Reihe der Festveranstaltung(v.r.n.l.).
Sie alle waren gekommen, um das Jubiläum zu feiern: Beigeordneter Michael Brandt, der ehemalige OLG-Präsident Prof. Wolfgang Farke, Ex-Staatssekretär Dr. Rainer Faupel, Brandenburgs erster Justizminister Dr. Hans Otto Bräutigam, OLG-Präsident Klaus-Christoph Clavée, Brandenburg Justizminister Stefan Ludwig, der ehemalige Präsident des Landgerichts Hans-Jürgen Wende, die Frauen des verstorbenen OLG-Präsidenten Wolf Kahl und Dr. Peter Macke sowie Justizstaatssekretär Dr. Ronald Pienkny saßen in der ersten Reihe der Festveranstaltung(v.r.n.l.). © Foto: Linckus
Anja Linckus / 04.12.2018, 09:21 Uhr
Brandenburg (MOZ) Am Freitag fand anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Brandenburgischen Oberlandesgerichts ein Festakt im Dienstgebäude am Gertrud-Piter-Platz 1 statt.

Neben offiziellen Vertretern der Justiz des Landes und der Stadt Brandenburg waren auch alle Richter, Bediensteten und Beschäftigten geladen, die am 1. November 1993 oder am 1. November 2018 beim Brandenburgischen Oberlandesgericht tätig waren. Zu den Festrednern zählten neben dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Klaus-Christoph Clavée, der in seiner Begrüßung betonte, dass es sich um ein Familienfest und nicht um einen Staatsakt handelt, auch Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig, Staatssekretär a. D. Dr. Rainer Faupel und der Präsident des Landgerichts a. D. Hans-Jürgen Wende.

Anschließend kamen - befragt durch Steffan Drotlef, Leiter des Jugendtheaters des Brandenburger Theaters - Zeitzeugen wie Prof. Dr. Wolfgang Farke, Präsident des OLG a. D., Dr. Hartmut König, Vorsitzender Richter am OLG a. D. Hans-Jürgen Liebschner, früherer stellvertretender Geschäftsleiter, Alexandra Daszenies, Bibliotheksangestellte und Ingo Petzold, Leiter der Wachtmeisterei zu Wort. So wurden der Beginn, das bisher Erreichte und die Wünsche, Pläne und Visionen für die Zukunft in den Blick genommen.

Dem Beginn der Tätigkeit des neu gegründeten Brandenburgischen Oberlandesgerichts am 1. November 1993 war seit dem 1. September 1991 die Planung und Organisation des Aufbaustabes Oberlandesgericht im Brandenburgischen Justizministerium vorausgegangen, der die sachlichen und personellen Voraussetzungen für die Gründung verwirklichte. Der Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit des Oberlandesgerichts wurde durch das Brandenburgische Gerichtsneuordnungsgesetz bestimmt, das den vierstufigen Instanzenzug des Gerichtsverfassungsgesetzes im Land Brandenburg einführte.

In den auf die Gründung folgenden Jahren trug die Tätigkeit des Gerichts dazu bei, die Lebensverhältnisse in den alten und den neuen Bundesländern einander anzugleichen und die Inanspruchnahme des Rechtsschutzes bei den neu geordneten Gerichten für die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg selbstverständlich werden zu lassen.

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