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Zweiter Bauabschnitt
Grundhafter Ausbau der Wollenweberstraße

Die Wollenweberstraße wird dieses Jahr zur Großbaustelle.
Die Wollenweberstraße wird dieses Jahr zur Großbaustelle. © Foto: Thomas Messerschmidt
Thomas Messerschmidt / 06.01.2019, 14:45 Uhr - Aktualisiert 08.01.2019, 10:47
Brandenburg/Havel (MOZ) „Der  marode  Straßenzustand  macht  den  grundhaften  Ausbau  der  Wollenweberstraße von Hauptstraße bis Gorrenberg notwendig. Im  Bestand   weist  der eng bemessene  Straßenraum  eine Fahrbahn   sowie  einen  beidseitigen schmalen  Gehweg  auf“, hieß es in der Begründung zum Beschlussantrag, der im Mai 2018 den Stadtentwicklungs- sowie Hauptausschuss passierte. Der daraus resultierende Beschlusstext lautete: „Die Verwaltung wird beauftragt, das öffentliche Ausschreibungsverfahren zur Realisierung der Baumaßnahme Wollenweberstraße von Hauptstraße bis Gorrenberg in Brandenburg an der Havel 2. Bauabschnitt durchzuführen.“ Auf BRAWO-Nachfrage präzisierte die Fachgruppe Straßen und Brücken: „Die Realisierung ist vom 1. bis 4. Quartal 2019 geplant. Im Rahmen der Straßenbaumaßnahme werden Leitungsverlegungen von den Medienträgern (Trinkwasser, Gas sowie Elektro) vorgenommen.“

„Die  Zielstellung“ der Baumaßnahme, laut Beschlussvorlage, „besteht  in einer  qualitätsvollen  Straßengestaltung, die den Nutzungsanforderungen, auch im Hinblick auf die Befestigungsmaterialien sowie das Straßenrelief, das sich an das historische Straßenbild anlehnt, entspricht.“ Gegenwärtig ist die Fahrbahn mit Reihengroßpflaster befestigt, die Gehwege bestehen aus Mosaikpflaster, Betongehwegplatten oder Recyclingmaterial, begrenzt durch  Granitborde.

2019 nun soll die Wollenweberstraße zwischen Hauptstraße und Gorrenberg zum verkehrsberuhigten Bereich werden. Im südlichen Straßenabschnitt vom Gorrenberg bis zur Grundstückszufahrt der WOBRA wird gesägtes und geflammtes Reihengroßpflaster eingebaut, im übrigen Straßenabschnitt das vorhandene Reihengroßpflaster wiederverwendet. Gemäß  Beschlussvorlage wird das Großpflaster beidseitig mit Granitborden gefasst. Weiter heißt es: „Die  Fahrbahnbreite variiert zwischen 3,50 und  5,0 Meter. Zur Geschwindigkeitsdämpfung werden Einengungen ausgebildet und Fahrradständer platziert.“ Die Seitenstreifen  werden  mit  Mosaikpflaster aus Granit in vollgebundener Bauweise befestigt.“ Vor der Einmündung Gorrenberg soll zudem eine Aufpflasterung errichtet werden, die dem  Fahrzeugführer bei der Einfahrt signalisiert, dass in diesem Bereich alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Außerdem  werden  Querungen  mit  geschnittenem und  gestocktem Großpflaster  errichtet und die  notwendigen Blindenleitsysteme eingebaut. Außerdem verrät der Beschlusstext: „Im Rahmen der Baumaßnahme wird die unbefestigte Stellplatzanlage erneuert. Die Befestigung erfolgt mit Betonsteinpflaster. Um  die historische Gebäudeflucht wieder aufzunehmen, wird zwischen den beiden Zufahrten der Stellplatzanlage und parallel zum verkehrsberuhigten Bereich eine Hainbuchenhecke gepflanzt.“ Die  Kosten der Straßenbaumaßnahme betragen nach Kostenberechnung (vom Januar 2018) 460.000 Euro, wofür großteils Fördermittel aus dem  Bund-Land-Programm „Städtebaulicher  Denkmalschutz“ zum Einsatz kommen und u.a. die Eigentümer der sechs Grundstücke im einfachen Sanierungsgebiet zur Kasse gebeten werden. Der Straßenabschnitt zwischen Hauptstraße und den Hausnummern 17/56 zählt zum umfassenden Sanierungsgebiet.

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