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Bilanz & Ausblick
Viel vor im neuen Jahr

Oberbürgermeister Steffen Scheller.
Oberbürgermeister Steffen Scheller. © Foto: Linckus
Anja Linckus / 10.01.2019, 14:45 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 09:27
Brandenburg (MOZ) Kurzgefasst: Brandenburgs Oberbürgermeister Steffen Scheller ist seit seinem Amtsantritt Anfang März mit dem vergangenen Jahr 2018 zufrieden und hat sich für sich und seine Verwaltung auch in diesem Jahr viel vorgenommen. Vor den anwesenden Journalisten betonte Scheller, dass ihm folgende Dinge besonders wichtig seien: der direkte Kontakt und Austausch mit den Bürgern, Mandatsträgern und Ortsbeiräten sowie die tagesaktuelle Abarbeitung der laufenden Geschäfte für größtmögliche Effizienz der Verwaltung. Auf Nachfrage kündigte er am Ende auch an, dass es wieder einen Bürgermeister geben soll: Die Stelle wird nach den Kommunalwahlen und der Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung ausgeschrieben, darauf habe er sich mit den Parteien verständigt. Am vergangenen Mittwoch zog er Bilanz und gab einen Ausblick auf das begonnene Jahr. „Unsere Stadt ist auf Wachstumskurs – in der Bevölkerung, in der Wirtschaft, in der Vielfalt der kulturellen und sozialen Angebote“, so Schellers Resümee. Dabei verkündete er auch die aktuelle Einwohnerzahl von 72.404, den Höchststand der letzten zehn Jahre.

Im Detail wurden die Rück- und Ausblicke aller Fachbereiche der Verwaltung vorgestellt. Insgesamt sieht der Doppelhaushalt 2019/20 ein Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro vor. Einer der Investitionsschwerpunkte in diesem Jahr liegt auf den Schulen. So sind für die Neugestaltung des Schulhofes und der Sportanlage in der Kleinen Gartenstraße 900.000 Euro geplant, für einen Mensa-Anbau an der Theodor-Fontane-Schule 1,2 Millionen Euro. Die Erneuerung des Sportplatzes an der Schule am Krugpark kostet 850.000 Euro. die Renovierung des OSZ Alfred Flakowski sowie der Einbau von Sonnenschutzanlagen schlagen mit 210.000 Euro zu Buche. In Kirchmöser gibt es für die Magnus-Hoffmann-Schule 620.000 Euro für die Sporthalle, 390.000 Euro für den Schulhof und 50.000 Euro für den Sonnenschutz. Auch die Gebrüder-Grimm-Schule und die Nicolaischule bekommen Beschattungssysteme für insgesamt 290.000 Euro. Etliche Bauprojekte beginnen in diesem Jahr auch an Brücken und Straßen: So wird unter anderem die Landefläche auf dem Marienberg für 120.000 Euro saniert, für 300.000 Euro bekommt die Neuendorfer Straße eine neue Asphaltdecke. 570.000 Euro aus Stadtumbaumitteln sollen in den Bau einer Rad-/Gehwegbrücke von der Friesenstraße zur Bauhofstraße investiert werden. Neue Rad- und Gehwege für insgesamt 650.000 Euro werden auf der Nordseite des Grillendamms sowie zwischen Trauerberg und der Kreuzung B1/B102 in Angriff genommen. Auch die Sanierung der Alten Plauer Brücke für 2,6 Millionen Euro soll in diesem Jahr begonnen werden. Am Neubau der Planebrücke einschließlich der Verschiebung des Bahnübergangs wird gearbeitet, 3 Millionen Euro sind dafür von der Stadt vorgesehen. Die Verkehrssicherheit soll unter anderem durch neue Ampelanlagen an der Kreuzung Bauhofstraße zu B1/B102 (85.000 Euro) und in der Gördenallee als Fußgängerampel für 50.000 Euro erhöht werden. Ausgeschrieben sind für insgesamt 880.000 Euro die Erneuerung der Grabenstraße (1.BA) und der Wollenweberstraße (2.BA).

Die gesamte Jahresbilanz und den Ausblick mit allen angedachten Bauvorhaben finden Interessierte unter: https://www.stadt-brandenburg.de/presse/stadt-brandenburg-auf-wachstumskurs/

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