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Ausgrabungen
Von endneolithisch bis kaiserzeitlich

Archäologische Untersuchung in Schmerzke „Altes Dorf“. Hier wurden Befunde einer bronzezeitlichen Siedlung dokumentiert und eine große Menge an Keramik geborgen.
Archäologische Untersuchung in Schmerzke „Altes Dorf“. Hier wurden Befunde einer bronzezeitlichen Siedlung dokumentiert und eine große Menge an Keramik geborgen. © Foto: pmp Architekten
MOZ / 15.01.2019, 09:24 Uhr - Aktualisiert 16.01.2019, 11:10
Brandenburg (MOZ) Der Historische Verein Brandenburg (Havel) e.V. und die Stadt Brandenburg an der Havel, FG Denkmalschutz, laden am Donnerstag, 17. Januar, um 18.30 Uhr alle Interessierten in den Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses ein.

Traditionell beginnt das Vortragsjahr des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) e.V. mit dem archäologischen Jahresrückblick. Wie seit vielen Jahren berichten die in der Stadt tätigen Archäologen über die archäologischen Highlights des vergangenen Jahres. Unter den 74 (höchst unterschiedlichen) Maßnahmen, die im Jahre 2018 in der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführt worden sind, werden die wichtigsten Neuentdeckungen durch die Ausgräber selbst vorgestellt. Das Spektrum reicht von der Jungsteinzeit, der ältesten sesshaften Bevölkerung Brandenburgs, bis in die Barockzeit.

So wird Torsten Trebeß über den Neufund einer bisher unbekannten endneolithischen Siedlung in Kirchmöser und einer am Übergang zur Eisenzeit datierenden Siedlung in der Göttiner Landstraße berichten. Torsten Geue stellt jungbronzezeitliche und kaiserzeitliche Funde und Befunde der urgeschichtlichen Siedlung Schmerzke und einer vermutlich frühbronzezeitlichen Siedlung am Immenweg vor. Dietmar Rathert beschreibt die Prospektions-Methode der „Sieblochsondage“, mit denen er die geplante Fernwärmetrasse zwischen Premnitz und Brandenburg in nicht weniger als 624 Grabungsschnitten voruntersucht hat und dabei zahlreiche neue Fundplätze nachwies. Stefan Dalitz wird über neue Grabungen im (sehr fundträchtigen) Ortsteil Saaringen berichten und die Ergebnisse seiner Untersuchungen bei der Querung des im heißen Sommer ausgetrockneten Flüsschens Plane erläutern. Außerdem zeigt er Funde aus einer eher unscheinbaren Grabung in der Klosterstraße, die auf eine bisher unbekannte barocke Töpferei hinweisen. Joachim Müller, der auch durch den Abend führt, wird zwei große mittelalterliche Kelleranlagen aus der Innenstadt Brandenburgs präsentieren.

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten wird um eine Spende gebeten.

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