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Investiert
Ortsschonende Zufahrt zum Gewerbepark

Bürgermeister Uwe Brückner (4.v.r.) und viele Bau-Mitwirkende gaben die neue Gewerbepark-Zufahrt frei.
Bürgermeister Uwe Brückner (4.v.r.) und viele Bau-Mitwirkende gaben die neue Gewerbepark-Zufahrt frei. © Foto: Th. Messerschmidt
Th. Messerschmidt / 18.01.2019, 07:45 Uhr - Aktualisiert 18.01.2019, 10:40
Damsdorf (MOZ) Nach 15 Jahren Stillstand tut sich auf dem alten Kasernengelände eine ganze Menge. Wo ab den 1960er Jahren NVA-Soldaten marschierten, 1990 die Bundeswehr ein- und 2002 auszog und der Landkreis 2015 bis zu 600 Flüchtlinge unterbringen wollte, können nun immer mehr  Zivilisten Arbeit finden und die Gemeinde Gewerbesteuern einstreichen. 2015 hatte die Gemeinde Kloster Lehnin das 30-Hektar-Areal samt aller Aufbauten gekauft, um sich das letzte große Stück für gewerbliche Ansiedlungen in der Gemeinde zu sichern. Und um die Brache zu beleben. Zu haben sind ausgedehnte Grundstücke und Bestandsgebäude; für die Entwicklung und Vermarktung des „Gewerbepark Damsdorf“ (www.gewerbepark-damsdorf.de) wurde die kommunale Entwicklungs-, Verwaltungs- und Grundstücks GmbH gegründet, die schnell erste Mieter und Käufer begeistern konnte.

Die Infrastruktur mit A2, A10 und B1 in der Nähe lockt, Preise und Ortsnähe ebenso, wie auch neuerdings eine direkte Zuwegung von der L861, der Verbindungsstraße zwischen Damsdorf und Göhlsdorf, die am Rande der Ortslage auf direktem Wege zur A2 führt. Dafür wurde die Landesstraße auf 210 Meter Länge verbreitert, mit einem Linksabbiegestreifen versehen und der 610 Meter lange Weg durch den Wald zum Gewerbepark mit einem 34 Zentimeter dicken, vollgebundenen Oberbau versehen. Entwässerungsmulden sorgen für den Abfluss des Regenwassers. Zur Asphaltpiste gesellten sich im Gewerbepark selbst noch eine 110 Meter lange Betonstraße – als Lückenschluss. Außerdem wurde der Wendehammer um 50 qm ergänzt.

Das Gesamtpaket wurde vom Michendorfer Bauunternehmen Matthäi zwischen dem 13. Juni 2018 und dem 14. Januar 2019 bewältigt und schlägt mit 725.000 Euro zu Buche, wozu Bund und Land Geld im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zugaben.

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