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Kommunalwahl
Freie Wähler treten mit 69 Kandidaten an

Das Protokoll muss stimmen. Die Spitzenkandidaten, Dirk Stieger im Wahlkreis 1 (Altstadt und Nord), Marco Bergholz im Wahlkreis 2 (Neustadt, Dom, Klein Kreutz, Wust, Gollwitz) und Norbert Langerwisch im Wahlkreis 3 (Hohenstücken, Görden, Plaue, Kirchmöser, Mahlenzien) sind bereit für den Wahlkampf.
Das Protokoll muss stimmen. Die Spitzenkandidaten, Dirk Stieger im Wahlkreis 1 (Altstadt und Nord), Marco Bergholz im Wahlkreis 2 (Neustadt, Dom, Klein Kreutz, Wust, Gollwitz) und Norbert Langerwisch im Wahlkreis 3 (Hohenstücken, Görden, Plaue, Kirchmöser, Mahlenzien) sind bereit für den Wahlkampf. © Foto:
Erhard Herrmann / 13.03.2019, 07:30 Uhr
Brandenburg Ambitioniert gehen die Freien Wähler und der Kreisverband der Gartenfreunde in die Kommunalwahl. Ihre Themen sind breit gefächert, und die Kandidaten, die seit dem Wochenende feststehen, wollen vieles umsetzen. Alle 69 möglichen Listenplätze konnten besetzt werden. Allerdings wurde nicht ausdrücklich darauf geachtet, dass der Anteil Mann-Frau im Gleichgewicht ist.

Wichtig bei der Kandidatenaufstellung war, dass die Liste einen möglichst repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung wiedergibt und sich alle Bürger darin wiederfinden. Die Spitzenkandidaten sind im Wahlkreis 1 Dirk Stieger, Katrin Langerwisch und Lutz Pulvermacher, im Wahlkreis 2 Marco Bergholz, Marlies Eichhorn und Klaus Deschner und im Wahlkreis 3 Norbert Langerwisch, Niklas Stieger und Norbert Maul. "Wir sind bürgernah, deshalb fängt für uns die Kommunalpolitik bei jedem einzelnen Bürger vor der Haustüre an. Wir beschäftigen uns auch mit den kleinen Problemen der Bürger, wie z. B. der kostengünstigen Laubsackentsorgung", sagte der Freie Wähler-Chef Marco Bergholz.

Das ganze unter dem Motto "Richtig ist, was vernünftig ist". "Das Wohl der Stadt geht dabei den Einzelinteressen vor und es gibt garantiert keine ‚Umfaller des Jahres,  wie es uns  Ralf Holzschuher (SPD) vorgemacht hat", so Bergholz weiter. Die Listenvereinigung stemmt sich auch dagegen, dass die Kommunalpolitik die Bühne für einen Parteienstreit bleibt. "Wir brauchen keine Blockierer, die gegen eine vernünftige Stadtentwicklung sind. Die Stadt darf auch kein Museumsdorf werden", betonte Fraktionschef Dirk Stieger.

Es gilt, die Einnahmen für die Stadt zu verbessern, durch weitere Gewerbe- und Industrieflächen. Ebenso wichtig sei der Bau von einem oder mehreren Hotels. "Gern auch mit einem Wellnessangebot. Warum sollen wir privaten Investoren, die 90 Millionen Euro auf eigenes Risiko investieren wollen, einfach so ziehen lassen", hinterfragte Stieger.

Fast alle aufgestellten Kandidaten wurden zu einhundert Prozent in geheimer Wahl bestätigt. "Dies beweist, dass die Freien Wähler der Stadt Brandenburg gut strukturiert ins Wahljahr gehen und sie den erhofften Rückenwind für die Landtagswahl ermöglichen", ist sich der BVB/Freie Wähler-Landesvorsitzende Péter Vida sicher.

Für die im September stattfindende Landtagswahl wurde Norbert Langerwisch als Vertreter nominiert. Er wies darauf hin, dass die Bürger nicht Politikmüde seien, sondern eher eine Parteienverdrossenheit vorherrsche. Dagegen wurde ein konstruktives Wahlprogramm vorgestellt. Die Schwerpunkte sehen die Freien Wähler in den Themen Stadtentwicklung, Wohnen, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung, Sicherheit, Transparenz und Offenheit der Politik, Verkehr und ÖPNV, Parkplatzprobleme, Senioren, Inklusion, Weiterentwicklung der Bildungslandschaft, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kinder- und Jugendpolitik. Ganz oben auf der Agenda steht die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen im Land Brandenburg abzuschaffen. Punkten will man auch in den Stadt-und Ortsteilen. Gefordert wird eine verbesserte Infrastruktur für Wilhelmsdorf und Eigene Scholle mit einer Überführungen über die Bahngleise in Wust und vor der Scholle. Unhaltbar sei auch der Zustand der schlechten Passierbarkeit am Nicolaiplatz. Einbezogen werden auch die Kleingärtner. Ein Kleingartenentwicklungskonzept soll den Bestand der Kleingärten sichern.

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