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Flashmob
Bunte Blasen über Brandenburg

Seifenblasen faszinieren Kinder wie Junggebliebene gleichermaßen. Auch der Brandenburger Jeremy Petsch ist ein Fan der bunten Bubbeln und hat deshalb zum ersten Seifenblasenflashmob am Sonntag aufgerufen.
Seifenblasen faszinieren Kinder wie Junggebliebene gleichermaßen. Auch der Brandenburger Jeremy Petsch ist ein Fan der bunten Bubbeln und hat deshalb zum ersten Seifenblasenflashmob am Sonntag aufgerufen. © Foto: age
Alexandra Gebhardt / 14.05.2019, 10:30 Uhr
Brandenburg (MOZ) Ein bisschen Lauge, ein kleines Stäbchen mit Ring und ein wenig Ausdauer beim Pusten – allein diese drei Dinge braucht es, um Kinder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und bei Erwachsenen eine der schönsten Erinnerungen aus Kindheitstagen zu wecken: Seifenblasen erfreuen sich generationsübergreifender und wachsender Beliebtheit.

Ein echter Fan der schillernden Blasen ist auch Jeremy Petsch. "Seifenblasen haben irgendwie etwas träumerisches, etwas zauberhaftes. Es gibt im Alltag schon so viel Negatives, da finde ich es toll, welche Leichtigkeit Seifenblasen zaubern können", so der Havelstädter. Seine Freude über die bunten Bubbeln will er nun mit den Brandenburgern teilen und hat kurzerhand den ersten Seifenblasenflashmob ins Leben gerufen.

Am Sonntag, 19. Mai, sollen ab 15 Uhr Tausende Seifenblasen am Heinrich-Heine-Ufer gen Himmel steigen und den Besuchern einen unbeschwerten Nachmittag bieten.

Per Facebook hat der 20-Jährige zu der Veranstaltung aufgerufen. 110 Zusagen und über 900 Interessierte haben schon jetzt auf das Event reagiert. Bis zum Ende der Woche ist Petsch jedoch zuversichtlich, die 1000er-Marke knacken zu können. Eingeladen, beim Flashmob mitzumachen, ist jeder. "Alle Brandenburger sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und können gerne kleine oder große Seifenblasenflaschen, aber auch Seifenblasenmaschinen und Pustehilfen, wenn vorhanden, mitbringen", so Petsch.

Die Idee, ein solches Event zu veranstalten, kam ihm im April beim Besuch eines Seifenblasenflashmobs in Potsdam, wo die Veranstaltung seit 2011 am Platz der Einheit durchgeführt wird.  "Ich selbst war das erste Mal dabei und total fasziniert von der ganzen Atmosphäre, die an diesem Nachmittag entstand. Dieses Gefühl wollte ich unbedingt auch mit meiner Heimatstadt teilen", erläutert der Brandenburger seine Intention.

Damit der erste Seifenblasenflashmob ein voller Erfolg wird, hofft der Organisator vor allem auf gutes Wetter. Die Aussichten dafür stehen  gut: der Wetterbericht lockt mit warmen 24 Grad und einem Sonne-Wolken-Mix.Auch eine Wiederholung im kommenden Jahr schließt Petsch dann nicht aus. "Wenn der Flashmob gut angenommen wird, könnte ich mir durchaus vorstellen, ihn im kommenden Jahr nochmal zu veranstalten.Dann jedoch ein wenig früher, etwa Anfang April, um den Frühling damit einzuläuten."

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