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Bauvorhaben
Neubau der Planebrücke bis Ende 2021

Oberbürgermeister Steffen Scheller (li.) und Peter Reck, Brückenverantwortlicher der Stadt, (2.v.l.) erläuterten das Vorhaben zur Planebrücke in Anwesenheit der FDP-Bundestagsmitglieder Torsten Herbst (2.v.r.) und Prof. Martin Neumann(r.) sowie Reinhard Reiher, Sprecher des Bürgerbeirats Eigene Scholle/Wilhelmsdorf.
Oberbürgermeister Steffen Scheller (li.) und Peter Reck, Brückenverantwortlicher der Stadt, (2.v.l.) erläuterten das Vorhaben zur Planebrücke in Anwesenheit der FDP-Bundestagsmitglieder Torsten Herbst (2.v.r.) und Prof. Martin Neumann(r.) sowie Reinhard Reiher, Sprecher des Bürgerbeirats Eigene Scholle/Wilhelmsdorf. © Foto: age
Alexandra Gebhardt / 15.05.2019, 11:22 Uhr
Brandenburg (MOZ) Der Neubau der Planebrücke ist die kurzfristige Lösung, die Errichtung einer Bahnüberführung das langfristige Ziel – das verkündete Oberbürgermeister Steffen Scheller bei einem Vor-Ort-Termin, den die FDP in der vergangenen Woche organisiert hatte, um gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten  Prof. Martin Neumann und Torsten Herbst, dem Brückenverantwortlichen der Stadt, Peter Reck, sowie Vertretern des Bürgerbeirats Eigene  Scholle/Wilhelmsdorf über zukünftige Schritte zum Bahnübergang zu diskutieren. "Die Brücke hat keine Prüfung mehr und ist mit ihrem Querschnitt keine sichere Querung. Vor allem, wenn Lkws oder der Nahverkehr sich hier begegnen, entstehen gefährliche Situationen. Deshalb muss unbedingt eine kurzfristige Lösung her", so Scheller. Aus dem spitzen Winkel, in dem die Straße aktuell auf den Bahnübergang trifft, soll mit dem Neubau der Brücke dann ein stumpfer, bestenfalls ein neunzig Grad Winkel werden. Dafür ist jedoch die Verlagerung eines Teils der Fahrbahn in Richtung des Umweltschutzgebiets nötig. Rund 500 Quadratmeter sind betroffen.  Bis Ende dieses Jahres sollen deshalb Kartierungen zur Umweltverträglichkeit vorgenommen werden. Im kommenden Frühjahr könnten dann die Ausschreibungen starten, mit Baubeginn sei im vierten Quartal 2020 zu rechnen. Geplant ist etwa ein Jahr Bauzeit, sodass die Fertigstellung Ende 2021 erfolgt. Ein Radweg auf beiden Seiten soll zudem die bisher nötige Querung des Übergangs für Radfahrer beheben. Kostenpunkt gesamt: ca. 3 Millionen Euro.  "Da wir hier die Möglichkeit haben, viel abseits der Strecke zu bauen, wäre aber nur eine kurzzeitige Sperrung des Bahnübergangs nötig", erklärte Peter Reck weiter. Auf Nachfragen  zu einer besseren Anpassung der Schließzeiten der Anlage sagte Torsten Herbst zudem zu, sich bei der Bundesregierung zu erkundigen. Eventuell sei über technische Systeme eine Verbesserung möglich. "Leider ist lediglich die Strecke Berlin-München bisher digitalisiert, alles andere ist schlimmste Ananlogtechnik", so Herbst.

Mit Blick auf den wachsenden  Verkehr und die geplante engere Taktung von Regional- und Fernzügen, bleibt die langfristige Lösung jedoch eine Bahnüberführung. Sie sei, zeigten sich Scheller und FDP-Kreischef Herbert Notwny einig, jedoch frühestens "Ende des nächstes Jahrzehnte realistisch".

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