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Die Polizei warnt
Telefonbetrüger auch in Brandenburg an der Havel aktiv

Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei © Foto: Pixabay
Th. Messerschmidt / 20.09.2019, 15:30 Uhr
Brandenburg (MOZ) Am Mittwochnachmittag erhielten zwei Brandenburgerinnen den Anruf einer angeblichen Familienangehörigen, die um eine große Geldsumme bat. Die Damen erkannten den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch.

Ein weiterer Fall jedoch ereignete sich in der Werner-Seelenbinder-Straße. Hier meldete sich gegen 12:30 Uhrtelefonisch die angebliche Nichte der Familie und erbat mehrere tausend Euro für den Kauf einer Immobilie. Sie habe das Geld auf ein falsches Konto überwiesen und benötige jetzt Hilfe. In gutem Glauben sagte mandie finanzielle Unterstützung zu.Nachdem das Gespräch beendet war, meldete sich kurz darauf telefonisch eine angebliche Notarin, die angab, dass die Nichte noch etwas Zeit benötigt und die Eheleute ihre Bankverbindung mitteilen sollen, für die Rücküberweisung des (geliehenen) Geldes. Nachdem auch dieses Gespräch beendet war, rief nun ein angeblicher Mitarbeiter einer Bank an, der nachfragte, ob es mit einer angeblichen Rücküberweisung mehrerer tausend Euro seine Richtigkeit habe (es handelte sich um die vermeintliche Rücküberweisung des Geldes, was sich die Nichte leihen wollte). Dies wurde bestätigte und der Mann gab an, dass das Geld bereits am Freitag auf dem Konto des Rentnerehepaares sei. Somit gaukelten die Betrüger vor, dass alles seine Richtigkeit habe und das Geld, was der "Nichte" geliehen werden sollte, schon rücküberwiesen wurde. Sodann meldete sich wiederum die angebliche Notarin und gab an, dass die "Nichte" weiter gebunden sei und nun eine Sekretärin käme, um das Bargeld abzuholen.Weiter im guten Glauben zu helfen, stimmte das Paar dieser Übergabe zu. Sie packten das Bargeld für die Übergabe in eine Tasche. Vor der Anschrift erschien dann die angebliche Sekretärin, übernahm wortlos die Tasche und verschwand. Sie wurde wie folgt beschrieben:

-ca. 155 cm groß

-lange, glatte, brünette Haare- ins Gesicht fallend

-arabischer Phänotyp

-zierliche Statur

-schmales Gesicht

-klare Augen

-trug eine dunkle Jacke mit Kapuze auf dem Kopf und eine dunkle Hose

Kurz darauf meldete sich telefonisch ein angeblicher Polizist. Dieser gab an, dass in der Nähe eine zierliche Person angetroffen wurde, die eine Tasche bei sich führte, in der sich Hinweise zu dem Ehepaar befanden. Er übergab das Telefon anseine angebliche Chefin, die nun mitteilte, man würde mal vorbeikommen. Dies jedoch lehnten die Geschädigten ab und legten auf. Wie sich dann glücklicherweise herausstellte, hatten die Geschädigten der angeblichen Sekretärin eine falsche Tasche gegeben. Da sie zwei ähnlich aussende Taschen zu Hause haben, übergaben sie (glücklicherweise) in all der Aufregung versehentlich nicht die mit dem Bargeld sondern die andere, in der sich andere persönliche Dinge wie Notizzettel befanden.Somit ist das Paar vor großem finanziellen Schaden bewahrt geblieben.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Vorgang in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel unter 03381-5600 zu wenden.

Die Polizei ermittelt indes wegen Betruges und rät in diesem Zusammenhang:

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