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2. Wasserball-Liga Ost
SGW Brandenburg mühte sich zum Heimerfolg

Tom Gustavus erzielte in seinem ersten Spiel für die SGW den ersten Treffer.
Tom Gustavus erzielte in seinem ersten Spiel für die SGW den ersten Treffer. © Foto: ter
Martin Terstegge\BRAWO / 14.01.2020, 12:32 Uhr
Brandenburg Am vergangenen Sonnabend empfing in der 2. Wasserball-Liga Ost die SGW Brandenburg die Wasserball Union Magdeburg zum ersten Spiel im neuen Jahr.

Nach dem die Brandenburger die letzten vier Begegnungen des Vorjahres, trotz ansprechender Leistungen, alle verloren, hoffte Trainer Christopher Bott auf zwei Punkte gegen seinen alten Verein.

Die Zuschauer sahen dann auch eine gut aufspielende SGW-Mannschaft, die durch schöne Kombinationen in den ersten beiden Vierteln zu Torerfolgen kamen. Alexander Schwarze profitierte in erster Linie. Er wurde immer wieder in Position gebracht, und schloss beherzt ab. Allerdings nutzen seine Mitspieler nicht jede erstklassige Möglichkeit, woraufhin es die Brandenburger verpassten sich entscheidend abzusetzen.

Auf noch größeres Unverständnis bei Trainer Bott stieß jedoch das nicht konsequente Abwehrverhalten in einigen Situationen. Gegen, über weite Strecken, eher harmlose Magdeburger kassierten die Gastgeber etliche vermeidbare Treffer, die wie aus dem Nichts fielen. Selbst der ansonsten starke Schlussmann Nicolas Tosch musste einen haltbaren Treffer hinnehmen. Aber es lag nicht an ihm, dass die Hausherren zur Halbzeit nur mit 7:5 führten.

Und erst recht nicht, als die Gäste nach 21 Minuten zum 7:7 ausglichen. Die Brandenburger fanden nach dem Seitenwechsel überhaupt nicht in die Partie, zahlreiche Angriffe gingen ins Leere. Erst zweieinhalb Minuten vor dem Viertelende erzielte Markus Behrendt den ersten SGW-Treffer zum 8:7. Die Bördestädter glichen zwar unmittelbar danach aus, doch Sascha Mischur-Wunderlich sorgte noch für den 9:8-Führungstreffer vor dem Schlussviertel.

Dort kamen die Gäste zwar gleich zum erneuten Remis, aber die Brandenburger agierten nun wieder druckvoller in der Offensive. Zwei Tore durch den Kapitän Gabriel Satanovsky (26./28.) und ein Treffer durch Toni Roehl (29.) ließ das SGW-Team auf die Siegerstraße einbiegen. Hinzu leisteten sich die Magdeburger einige unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann, die ihren Kader schrumpfen ließen. Spätestens mit dem 13:9 durch Schwarze in der 31. Minute war die Partie entschieden.

Für den schönen Schlusspunkt sorgte Neuzugang Tom Gustavus, eine Sekunde vor der Schlusssirene, als er von der Mittellinie aus den Ball zum 14:10-Endstand im WUM-Kasten versenkte. Mit ihm haben die Brandenburger wieder einen respektablen Anschwimmer in ihren Reihen. In vier Versuchen sicherte er viermal den Ball für sein Team. Die Verantwortlichen im Verein wollten schon im Sommer Gustavus nach Brandenburg lotsen. Doch da machte der OSC Potsdamsein 2. Team auf, wo er sich probieren wollte. Die Entwicklung lief nicht jedoch nach seinem Geschmack, so zog es ihn in der Winterpause zur SGW.

Trainer Bott sah die Partie zwiespältig: "In den letzten Spielen haben wir gut agiert, uns aber nie belohnt. Das war heute ein schwächerer Auftritt, dafür sind die Punkte da.Mir hat die Gegenwehr bei den Toren gefehlt und haben auch die letzte Konsequenz im Angriff vermissen lassen, besonders im dritten Viertel. Aber wir sind ruhig geblieben und am Ende die Partie verdient gewonnen. Mit dem Sieg im Rücken können wir beruhigt auf das übernächste Wochenende blicken, wenn es nach Sachsen geht."

Die nächsten Begegnungen bestreitet das SGW-Team am 25. Januar in Dresden, eine Tag später geht es nach Chemnitz.

SGW: Tosch, Zick. Oldenburg, Gruhn, Kupka, Gustavus 1, Roehl 1, Mischur-Wunderlich 1, Satanovsky 2, Behrendt 1, Hehr 3, Wagner 1, Schwarze 4.

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