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Corona Hilfe
MBS bietet Soforthilfeprogramm für märkische Unternehmen

Andreas Schulz, Vorstandsvorsitzender der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) will den Firmenkunden in dieser schweren Zeit zur Seite stehen.
Andreas Schulz, Vorstandsvorsitzender der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) will den Firmenkunden in dieser schweren Zeit zur Seite stehen. © Foto: MBS
BRAWO / 26.03.2020, 15:45 Uhr
Brandenburg/Potsdam Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) steht bereit, ihren Firmenkunden und Selbständigen Hilfe anzubieten, die vorübergehend bedingt durch die Corona-Krise Liquiditätsengpässe befürchten. Das soll helfen, eine wirtschaftliche Talfahrt in der Region zu verhindern. Der MBS sei es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. "Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmenskunden zur Seite", so Andreas Schulz, Vorstandsvorsitzender der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS). Daher hat die MBS in den vergangenen Tagen ein Sofortprogramm aufgelegt und nimmt unkompliziert die Anträge ihrer Firmenkunden für

- die vorübergehende Aussetzung von Kredittilgungen,

- die Ausweitung vorhandener (Kontokorrent-)Kreditlinien oder neue Kreditlinien an

- und hilft dabei, Anträge auf Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und von anderen Förderbanken zu stellen.

Die grundsätzliche Prämisse für alle Sofortmaßnahmen ist aber, dass die Firma vor dem Ausbruch der Coronakrise wirtschaftlich gesund war. Das gilt gleichermaßen für das Soforthilfeprogramm der ILB für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, das das Land aufgelegt hat und welches heute starten soll. Das Besondere daran: Diese Hilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. Demnach sollen Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten kurzfristig einen Zuschuss von bis 9.000 Euro erhalten, bei bis zu 15 Mitarbeitern gibt es einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro. Anträge können seit dem 25. März direkt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) abgerufen werden. Seit 23. März 2020 können auch die Notkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus über die MBS beantragt werden – aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung für alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Die KfW hat ihre bestehenden Programme für Liquiditätshilfen modifiziert, um Unternehmen einen einfacheren Zugang zu günstigen Krediten zu ermöglichen. Dies bündelt die KfW unter dem Sonderprogrammen 2020 für "Etablierte und junge Unternehmen", "ERP Gründerkredit-Universell" und "Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierungen". Diese sollen von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die durch die Corona-Krise in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Den hiesigen Firmenkunden in dieser schwierigen Phase zuverlässig zur Seite zu stehen – darin liegt derzeit der Schwerpunkt der MBS-Beratung. Die Ansprechpartner in den Firmenkunden-Centern und Geschäftsstellen sind weiter erreichbar, telefonisch, per E-Mail und – wenn nicht anders möglich – auch persönlich. Antworten auf alle wichtigen Fragen, Links zu den Anträgen bei den Förderbanken und Ansprechpartner finden Firmenkunden hier: https://www.mbs.de/de/home/aktionen/informationen-zum-coronavirus.html

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