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Oehme fordert mehr grenzübergreifendes Denken

Bodo Oehme
Bodo Oehme © Foto: hwa
Patrik Rachner / 11.07.2016, 21:29 Uhr
Schönwalde-Glien (MOZ) Es ist ein regionales Netzwerk mit mehr als 30 Mitgliedern, das wachsen soll: Der Verein Regionalpark Osthavelland-Spandau will in der Region weiterhin länderübergreifend Akzente setzen und sowohl die touristische Infrastruktur als auch die gemeinsame landschaftskulturelle Entwicklung voranbringen. Gut drei Jahre nach der Gründung verfolgt Vorstandschef Bodo Oehme nun weitere Ziele, "weil das grenzübergreifende Denken immer noch nicht richtig angekommen ist".

Wer sich die Mitgliederliste anschaut, wird schnell erkennen, dass bis auf die Gemeinden Dallgow-Döberitz und Schönwalde-Glien das Havelland kaum vertreten ist - zumindest im Hinblick auf die Kommunen. Als im Jahr 2013 der Verein gegründet worden war, hagelte es etwa Kritik, allen voran vom damaligen Landrat Dr. Burkhard Schröder, der keine neue Institution für die Regionalentwicklung wünschte. Er setzte seinerzeit etwa auf den Tourismusverband Havelland, der bis heute kein Mitglied ist. Das will Bodo Oehme nun ändern. Er will mit dem neuen Landrat Roger Lewandowski (CDU) das Gespräch suchen, schließlich besteht zwischen dem Landkreis Havelland auch ein reger Austausch mit dem Partnerschaftsverein Spandau. "Warum sollte der Landkreis und auch der Tourismusverband nicht Mitglied werden?", hinterfragt er. "Ich denke, es sprich rein gar nichts dagegen. Ich werde weiter für die Vernetzung werben. Der Anspruch, Menschen zusammenzubringen, ist Bestandteil unseres Vereines. Die Bürger haben keine Grenzen oder Mauern im Kopf. Wir sind eine Region und auch ein Wirtschaftsraum."

Oehme schwebt vor, die strukturelle Entwicklung, zum Beispiel im Rad- und Wanderwegenetz und deren Beschilderung, aber auch das Angebot und die Darstellung von kulturellen Orte und Veranstaltungen zu verbessern. Auch die private Wirtschaft solle weiterhin belebt werden. Vier Arbeitsgruppe beschäftigen sich mit ebensolchen Themen. Die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Verflechtungsraum des Osthavellandes mit Berlin-Spandau soll schließlich gewährleistet werden.

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