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Masterplan für Bredow auf den Weg gebracht

Patrik Rachner / 30.06.2017, 21:49 Uhr
Brieselang (MOZ) Studie zur Entwicklung der Bredower Mitte: Der Masterplan für den Brieselanger Ortsteil Bredow ist in der Entwurfsfassung vom Hauptausschuss der Gemeinde einstimmig gebilligt worden. Dieser soll langfristig verschiedene Entwicklungskonzepte und -potenziale auf den Weg bringen, um damit den Kern der Ortschaft durch verschiedene Baumaßnahmen neu strukturieren zu können, wie Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) die Zielsetzung verdeutlichte. "Wir wollen im Zusammenwirken mit Bürgern, Vereinen, möglichen Nutzern und Investoren den Zielplan langfristig weiterentwickeln", sagte er. Fördermittel für anstehende Einzelprojekte sollen über die Schiene der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Havelland angezapft werden.

Im Fokus steht etwa die Sanierung des Schlosses Bredow, das bis 1835 von Carl Friedrich von Bredow erbaut und vor mehr als zehn Jahren letztmalig modernisiert wurde. Auch das Umfeld soll wieder hergerichtet werden. Zunächst soll die Feuerwehreinheit Bredow künftig zentral an dem Standort beheimatet sein. Im rechten Schlossflügel werden im Erdgeschoss Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Für die vorgesehene Kalthalle für zwei Einsatzfahrzeuge mit notwendiger Bewegungs- und Parkplatzfläche wird der Bereich neben den Schlossflügeln laut des Entwurfs "Masterplan Bredow", den das Architekturbüro Pardemann aufgelegt hat, festgelegt. Der jetzige Standort der Einheit entspricht jedenfalls nach Bewertung der Verwaltung nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Durch die Bebauung des Gebietes soll es mittelfristig nicht mehr möglich sein, die heutige Garage im Gemeinschaftshaus zu nutzen. Ebenso entsprechen die Aufenthalts- und Sozialräume im Dorfgemeinschaftshaus nicht den aktuellen Notwendigkeiten. Des Weiteren sind die Einsatzfahrzeuge heute auf zwei Standorte, rund 600 Meter voneinander entfernt, verteilt. Auch das sein kein Vorteil mit Blick auf rasches Handeln bei anstehenden Einsätzen.

Im Haushalt sind für den Neubau einer Kalthalle Kosten in Höhe von rund 190.000 Euro eingestellt, verteilt aufs laufende und kommende Jahr. Sollte die Kalthalle nicht bis zum Jahresende bezugsfähig sein, soll übergangsweise ein Garagenzelt zur Unterbringung des Einsatzfahrzeuges angemietet.

In dem Objekt, so die Entwurfsplanung, ist eine museale Erschließung genauso im Gespräch wie die Nutzung für Veranstaltungen und den Jugendclub. Weiterhin könnte auf dem Gelände eine Festscheune als Veranstaltungsort entstehen. Auch die Freianlagen sollen neu gestaltet werden, eine Grillhütte ist angedacht.

Zudem ist gemäß der Planungen der Umbau einer Remise mit Café als Treffpunkt oder Versammlungsort ein Projekt.

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