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Dem Park fehlt ein Highlight

Der Gutspark könnte idealer Standort für einen Wasserspielplatz sein.
Der Gutspark könnte idealer Standort für einen Wasserspielplatz sein. © Foto: Schulz
Silke Schulz / 12.10.2017, 19:06 Uhr
Falkensee (MOZ) Vertreter des Landschaftsarchitekturunternehmens "Schrickel + Partner" haben am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss ihr Konzept für einen Wasserspielplatz in Falkensee vorgestellt. Ein geeigneter Standort könnte der Gutspark sein.

Der Gutspark ist aus planerischer Sicht das grüne Herz vonDie Vorteile des Standorts bestehen in der sonnigen Lage und dem vorhandenen Baumbestand. Fahrrad- und Gehwege sind bereits vorhanden, außerdem befinden sich Europaschule und Kita Am Gutspark in unmittelbarer Nähe.

Vorstellbar wäre dort eine Spiel- und Liegewiese, umrahmt etwa von Blütensträuchern. Von Mai bis September könnte der eigentliche Wasserspielplatz nutzbar sein, der als zentrales Element gebaut werden soll.

Die Planung geht zurück auf den Masterplan von 2012, wenngleich sich die Umstände inzwischen verändert haben - Stichwort: Alte Stadthalle. Nach der Idee der Planer soll als "Highlight" in der Mitte des Parks eine Art Schauplatz mit hohem Spielwert und guter Aufenthaltsqualität entstehen.

Die Minimalvariante, die auch an einem anderen Standort vorstellbar wäre, sieht die naturnahe Nachbildung eines Sägewerks vor, mit einer Quelle, Kanälen, einem Wassertisch und vielleicht einem Karussell in Form eines Sägeblatts. Dämme könnten gebaut werden, ein Matschbereich ist angedacht, es gibt Balken zum Balancieren. Die Bezeichnung "Sägewerk" ergibt sich aus einem Wortspiel mit dem Namen des Wohngebiets Seegefeld. Die Kosten für diese Variante würden bei rund 99.000 Euro liegen.

Die Maximalvariante ist etwa doppelt so teuer, aber auch bunter und abwechslungsreicher. Eine Brücke, eine Spielmanege, Kletterfelsen wären denkbar.

Eine fließende Wasserversorgung steht im Mittelpunkt der Wasserspiele. Ein Spielgerät, das Wasser von einem Niveau auf eine höher gelegene Ebene lenken kann, ist etwa die "Archimedische Schraube".

Sitzbänke sollen den Aufenthalt für alle Generationen attraktiv machen, der Gutspark könnte ein Ort werden, wo Feierlichkeiten stattfinden und immer etwas los ist. Ein weiterer Vorschlag der Planer ist "Falko, das Stadtmaskottchen für die Kinder". "Falko badet im See" oder "Falkos lustiger Spielplatz" könnte die Überschrift sein. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt auf den Themen Vielfalt und Inklusion.

Zur Problematik des Vandalismus befragt, versicherten die Planer, dass nur robuste und auf dem Markt erprobte Technik eingesetzt werde, bei der im Prinzip nichts passieren könne. Ein Frischwasserknopf etwa sei stabiler als eine Schwengelpumpe, Robinienholz und Edelstahl sehr widerstandsfähig.

Im hinteren, schattigen Bereich des Gutsparks wäre darüber hinaus eine Art "Westernstadt" denkbar. Die Stadt Falkensee hat bereits gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit "Schrickel + Partner" beim Bau des Bolzplatzes am Bahnhof Finkenkrug gemacht. 100.000 Euro sind derzeit für das Projekt in den Haushalt eingestellt. Der nächste Schritt muss im Kontext mit der Planung zur alten Stadthalle erfolgen.

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