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26 Wahlplakate mutwillig zerstört

Wahlplakate werden verstärkt beschädigt.
Wahlplakate werden verstärkt beschädigt. © Foto: Jan Kuipers
Patrik Rachner / 14.08.2017, 22:22 Uhr
Falkensee/Brieselang (MOZ) Wie immer vor Wahlen: Am vergangenen Wochenende sind in Falkensee und Brieselang wieder zahlreiche Wahlplakate offensichtlich mutwillig zerstört und beschmiert worden. Der Polizei liegen Anzeigen vor. Die Direktkandidaten verzeichnen im Vergleich zu den vergangenen Bundestagswahlen vor vier Jahren ohnehin einen Anstieg, wie Uwe Feiler (CDU) beobachtet hat. "Das Ausmaß hat zugenommen", sagte er am Montag. Die Vandalismusaktionen wollen alle Parteien indes nicht tolerieren, im Gegenteil, zur Anzeige gebracht wird etwa laut Angaben von Benjamin Grimm (SPD) "jedes zerstörte Plakat".

So sind in der Potsdamer Straße in Falkensee insgesamt 22 Wahlplakate zweier Parteien durch unbekannte Täter abgerissen und auf den Boden geworfen worden. Auch ein Großplakat war betroffen. Die Polizei selbst hatte das Ausmaß der Zerstörungen entdeckt. Am Sonntagabend wurden zudem gegen 21.30 Uhr in Brieselang in der Wustermarker Allee zwei Männer von einem Zeugen beobachtet, die insgesamt vier Wahlplakate zweier Parteien mit einem schwarzen Stift verunstaltet hatten. Einer der Männer sei mit einem Fahrrad und der zweite zu Fuß unterwegs gewesen. Bei Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits verschwunden. In beiden Fällen wird zum Verdacht der Sachbeschädigung ermittelt. Gemäß des Strafgesetzbuchs, Paragraf 303, droht jedem, "der rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört" eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe nicht genannter Höhe. "Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert." Allein der Versuch sei strafbar. SPD-Kandidat Grimm sagte: "Die betroffenen Parteien unterstützen sich gegenseitig, um die systematische Zerstörung zu melden. Ein verstärkter Vandalismus ist tatsächlich festzustellen.

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