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Grünen-Antrag
Wider der Bequemlichkeit von Autofahrern

02.02.2018, 19:14 Uhr
Havelland (MOZ) Die Fraktion der Bündnisgrünen setzt sich für einen gesicherten Fußgängerweg in Berge ein. Zuletzt hatten große Teile der Bevölkerung einen solchen Übergang bereits mehrfach gefordert. Die Stadtverwaltung Nauen hatte zudem einen entsprechenden Antrag an die zuständige Kreisverwaltung Havelland gerichtet. Die hat den Antrag nach Prüfung abgelehnt mit der Begründung, nach den dafür geltenden Richtlinien sei das nicht begründet: Verkehrsaufkommen und Bedarf durch die Bevölkerung reichten nicht aus.

Die Grünen wollen nun ein Umdenken einfordern. Ein Zebrastreifen und eine Bedarfsampel würden für mehr Sicherheit sorgen. Weil es in Lietzow einen Fußgängerüberweg bereits gibt, sollte das auch in Berge möglich sein, wie der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Seelbach meinte. "Zudem hält sich leider ein großer Teil der Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer tagsüber innerhalb der Ortschaft. Die Herabsetzung auf 30 Stundenkilometer in den Nachtstunden ist für die Fußgänger unerheblich. Es ist nicht einzusehen, dass die Sicherheit der Fußgänger geringer gewertet wird als die Bequemlichkeit der Autofahrer, ohne Halt den Ort durchfahren zu dürfen. Die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer muss Vorrang haben."

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