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Kita
Fortschritt am Bau

Baustellenbesuch in Groß Behnitz: Manuel Mager, Ulrike Koske und Roger Lewandowski (v.li.) planen schon mal die Einrichtung.
Baustellenbesuch in Groß Behnitz: Manuel Mager, Ulrike Koske und Roger Lewandowski (v.li.) planen schon mal die Einrichtung. © Foto: Silvia Passow
Silvia Passow / 03.08.2018, 18:30 Uhr
Groß Behnitz Für die Kinder der Kita Sonnenschein soll das Jahr mit einem Umzug in ein neues Domizil gekrönt werden. Dann geht es rüber, mit Sack, Pack, Brettspiel und Ball in die Räume der neuen Kita. So der Plan und bis jetzt sieht es gut aus.

Landrat Roger Lewandowski (CDU) nahm den Rohbau schon mal in Augenschein auf seiner Tour durch den Landkreis. Die 35 Plätze der Kita Sonnenschein, die direkt gegenüber der neu entstehenden Kita liegt, sind heiß begehrt. Die Nachfrage sei sehr groß, bestätigt Kita-Leiterin Ulrike Koske. Die Kinder begutachten regelmäßig den Fortgang auf der Baustelle, bringen Freitags sogar Kuchen für die Handwerker. „Alle sind schon ganz aufgeregt und haben bereits Pläne geschmiedet“, sagt sie. Wenn der Umzug ansteht, werden alle 35 Kinder, die derzeit die Kita Sonnenschein besuchen, in den Neubau umziehen.

Im März grub sich der erste Spaten in die Erde, im Mai wurde bereits Richtfest gefeiert. Die neue Kita soll Platz für 40 bis 42 Kinder anbieten können, davon zehn Krippenplätze. Der Spielplatz liegt vor der Tür. Koske hat für Spiel und Spaß unter freiem Himmel aber noch weitere Pläne, würde zum Beispiel gern einen Nutzgarten anlegen.

Ob der Bedarf an Kita-Plätzen damit gedeckt ist, zweifelt Bürgermeister Manuel Meger (LWN) bereits jetzt an und bekommt dabei von Ortsvorsteher Wolfgang Jung (LWN) Unterstützung. Die ursprüngliche Planung sah vor, die alte Kita außer Betrieb zu nehmen, sobald die Neue eröffnet ist. Inzwischen würden Bürgermeister und Ortvorsteher das Gebäude lieber sanieren und dort weitere Kita-Plätze schaffen. Meger verweist hier auch auf die geplanten Bauvorhaben im Ort. „Mit steigender Einwohnerzahl werden auch mehr Kita-Plätze notwendig sein“, sagt er.

Die von Jung vor Ort gestellte Frage, ob hier vielleicht Fördermittel abrufbar wären, kann Lewandowski aus dem Stehgreif nicht beantworten. Dass das Kita-Angebot insgesamt der großen Nachfrage nicht immer standhält, da sind sich alle einig.

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