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Spende
Zum Nachahmen empfohlen

Lutz Tamaschke (li.) und Maximilian Schmidt-Breitung (2.v.li.) übergaben gemeinsam mit ihren Teams das gespendete Spielzeug an die Kinderstation der Havelland-Klinik in Nauen.
Lutz Tamaschke (li.) und Maximilian Schmidt-Breitung (2.v.li.) übergaben gemeinsam mit ihren Teams das gespendete Spielzeug an die Kinderstation der Havelland-Klinik in Nauen. © Foto: Sandra Euent
Sandra Euent / 30.11.2018, 17:00 Uhr
Nauen (MOZ) Nachahmer solle es finden, das diesjährige Weihnachtsprojekt der Zahnarztpraxis von Maximilian Schmidt-Breitung in Falkensee und der Berliner Dentaltechnik-Firma des in Falkensee lebenden Lutz Tamaschke. Zusammen haben die beiden Zahnspezialisten eine Spendenaktion für die Kinderstation der Nauener Havelland-Klinik gestartet und umgesetzt. Die Freude bei der Übergabe des riesigen Spielzeugbergs am Mittwoch war groß.

Schmidt-Breitung hatte sogar sein gesamtes Team mitgebracht. Die Frauen hatten die Geschenke liebevoll verpackt. Es habe Spaß gemacht, die Spielsachen zu bestellen. In enger Absprache mit dem Stationsteam bestellten die beiden Firmen Spielzeug für das Spielzimmer, aber auch für die Bescherung durch den Weihnachtsmann auf der Stationsweihnachtsfeier und für die kleinen Patienten, die über die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus bleiben müssen.

Bei Schmidt-Breitung haben nicht nur er und sein Team, sondern auch die Patienten ihren Beitrag zur Weihnachtsspende geleistet. Über das Jahr verteilt werden diese in der Praxis angesprochen, ob sie ihre alten Kronen und Brücken mitnehmen oder für ein regionales Projekt spenden möchten. Das so gewonnene Alt-Metall wird eingeschmolzen und verkauft. Der Erlös ist Teil der Spende.

Oberärztin Ingrid Seibt, die zusammen mit den Schwestern und stellvertretend für den verreisten Chefarzt die Spende entgegen nahm, fand, es sei eine wirklich tolle Idee gewesen, das gesammelte Geld gleich in Spielzeug und andere auf Station benötigte Sachen umzuwandeln. Gerade im Spielzimmer gehe immer mal etwas kaputt oder verschwinde. Spielen sei so wichtig für die Kleinen, die fernab von Zuhause und ohne Eltern das Krankenbett hüten müssten.

20 Betten gibt es auf der Station, in der alle Altersgruppen vom Neugeborenen bis zum fast Erwachsenen betreut werden. Doe Gründe für ihren Krankenhausaufenthalt sind verschieden. Infekte, Stürze, Stoffwechselerkrankungen - egal, was es ist, alle unter 28-jährigen landen in der Kinder- und Jugendmedizin, die natürlich im Austausch mit den anderen Fachärzten des Hauses stehen. Dementsprechend vielfältig sind auch die Spenden ausgefallen: Von der Buttonmaschine, dem Puppenwagen über CD-Spieler, Fenstermalfarben und großen Bausteinen bis hin zu Kaufmannsladenzubehör, Lego und diversen Spielen war alles dabei. Auch für die Schwestern wird manches leichter: Ein Beschriftungsgerät sorgt zukünftig dafür, dass alle immer wissen, wo was zu finden ist und Bunt- und Bleistifte anspitzen übernimmt nun der elektrische Spitzer. Aber auch so trivial wirkende Dinge wie bunte Kinderpflaster standen auf der nun erfüllten Wunschliste der Station.

Dem Stationsteam hat es großen Spaß gemacht, gemeinsam mit den Kindern und den Spendern die Wunschlisten zusammen zu stellen. Die Spender freuten sich ihrerseits darüber, ein Lächeln auf die Kindergesichter zaubern zu können.

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