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Karls Erlebnisdorf
Neue Attraktionen, Wasserspielbereich und Hotelbau

Holger Schreiber und Robert Dahl vor der Pfannkuchenschmiede.
Holger Schreiber und Robert Dahl vor der Pfannkuchenschmiede. © Foto: Silvia Passow
Silvia Passow / 03.12.2018, 18:15 Uhr
Elstal Seit über vier Jahren können sich kleine und große Gäste an den Attraktionen in Karls Erlebnisdorf in Elstal erfreuen. Das Dorf wächst beständig, Jahr für Jahr kommen neue Highlights dazu. „Wir investieren auf lange Sicht“, sagt Robert Dahl, der das Familienunternehmen in der dritten Generation führt. 30 Millionen Euro hat Dahl bereits am Standort in Elstal investiert.

Das Erdbeerdorf im Havelland ist eines von insgesamt fünf Erlebnisdörfern, die allesamt den Namen des Großvaters von Robert Dahl tragen. Für das 74 Hektar große Areal hat Dahl nun weitere acht Millionen Euro verplant. So soll pünktlich zum Frühling, im April, der erste Teil des Wasserspielbereichs „Plantsch“ eröffnet werden. Im Mai wird der zweite Teil folgen. Das feucht-fröhliche Vergnügen habe dann 2,5 Millionen Euro gekostet, sagt Dahl.

Im Mai/Juni soll der Baustart für das erste Hotel der geplanten Ferienanlage erfolgen. Das Hotel hat bereits einen Namen: „Mieze Schindler“. Der Name geht auf eine Erdbeersorte zurück, die Otto Schindler aus Pillnitz züchtete und nach seiner Frau benannte. Das 260 Betten-Hotel soll 2020 eröffnet werden. Ein Startschuss, denn die „Mieze Schindler“ wird nicht das einzige Hotel auf dem Gelände der ehemaligen Adler-Löwe-Kaserne bleiben. 2021 soll hier auch der erste Bauabschnitt der geplanten Ferienhäuser fertiggestellt sein, so Dahl. Das wäre termingerecht zum 100. Geburtstag des Unternehmens.

Und noch ein Hotel für ganz spezielle Dauergäste. „Die Zauneidechsen wurden bereits umgesiedelt“, sagt Dahl und hofft, dass ihnen das neue Zuhause auch gefällt und sie nicht wieder zurückkehren. Neben den kleinen Reptilien wurden auf dem Gelände acht Fledermausarten entdeckt. Und da Dahl ja ohnehin gerade in der Hotel-Planung steckt, bekommen die fliegenden Säuger ein eigenes Fledermaus-Hotel. „Hier werden sie fachgerecht untergebracht“, sagt Dahl.

Der 100. Geburtstag soll Anlass für weitere Projekte sein und werden. Was genau sich hinter der Ankündigung verbirgt, verrät Dahl nicht, nur so viel: „2021 wird ein Mega-Jahr werden.“

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