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Kultur
Positionspapier unterzeichnet

Die Vorsitzenden der Fördervereine der städtischen Kultureinrichtungen, Heinz Cornel (Haus am Anger), Torsten Bathmann (Museum), Ingrid Kaufmann (Becher-Kulturhaus) und Stefanie Witt (Stadtbibliothek), unterzeichnen ein gemeinsames Positionspapier.
Die Vorsitzenden der Fördervereine der städtischen Kultureinrichtungen, Heinz Cornel (Haus am Anger), Torsten Bathmann (Museum), Ingrid Kaufmann (Becher-Kulturhaus) und Stefanie Witt (Stadtbibliothek), unterzeichnen ein gemeinsames Positionspapier. © Foto: Sandra Euent
Sandra Euent / 12.01.2019, 09:30 Uhr
Falkensee (MOZ) Vier große städtische Kultureinrichtungen gibt es in Falkensee: die Stadtbibliothek, das Museum mit Galerie, das Creative Zentrum Haus am Anger und das Kulturhaus Johannes R. Becher. Sie alle besitzen Fördervereine, in denen sich Menschen ehrenamtlich für die Kultur der Stadt engagieren. Diese Fördervereine haben sich nun zusammen getan und gemeinsam ein Positionspapier für die Stärkung der Kultur und als Anstoß für die Politik erarbeitet. Das unterzeichnete Papier wurde am Mittwoch Bürgermeister Heiko Müller (SPD) ausgehändigt.

Vor rund einem halbem Jahr haben die Fördervereine begonnen, ihr Positionspapier zu erarbeiten. Es ist das erste Mal, dass die Fördervereine der städtischen Einrichtungen so zusammen arbeiten. Das Papier solle ein Arbeitsprogramm sein, bindend nach innen und Impuls nach außen, so Initiator Torsten Bathmann, Vorsitzender der Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee.

Im Papier werden die Herausforderungen für die vier Kultureinrichtungen in der Stadt beleuchtet und zusammengestellt, was getan werden müsste, um den momentanen Zustand nicht nur zu erhalten, sondern sich weiter zu entwickeln und zu verbessern. So habe sich beispielsweise die Bevölkerung in Falkensee seit der Wende verdoppelt, der Personalbestand in den Einrichtungen aber nicht. Trotzdem hätten alle einen Beitrag zum Zusammenwachsen der Zugezogenen mit den alteingesessenen Falkenseern geleistet, wie Heinz Cornel, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Creativen Zentrums Haus am Anger, betonte. Auch die bauliche Infrastruktur der vier Einrichtungen ist nicht im eigentlich notwendigen Maße mitgewachsen. Des Weiteren wirbt das Positionspapier um sachgerechte Ausstattung im Hinblick auf Technik und Informationsmedien.

Auch wenn das auf den ersten Blick so klingen mag, das Positionspapier sei „keine Kampfschrift“, so Torsten Bathmann. Vielmehr solle es Anstöße liefern, die Kultur in die erfolgreiche Stadtentwicklung einzubinden. Gemeinsam, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten, ließen sich vielleicht auch Fördermittel für die einzelnen Einrichtungen und Projekte besser „anzapfen“. Die vier Fördervereine sind jedenfalls bereit, ihre Kräfte zu bündeln und die entstehenden Synergien zu nutzen. Darüber hinaus, wie betont wird, will man auch gern mit weiteren Falkenseer Kulturschaffenden und -Einrichtungen zusammen arbeiten.

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