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Handball
Rasantem Beginn folgt Siegesjubel

Unter Bedrängnis: Annett Hanke vom Finowfurter SV erzielte drei Treffer gegen Falkensee.
Unter Bedrängnis: Annett Hanke vom Finowfurter SV erzielte drei Treffer gegen Falkensee. © Foto: Dirk Schaal
Annett Hanke / 12.03.2019, 10:35 Uhr
Falkensee Im Spiel der Verbandsliga Nord konnten die Handballerinnen des Finowfurter SV beim HSV Falkensee II 23:18 gewinnen. Gegen die Havelländerinnen hatte der FSV noch eine Rechnung offen, hatte man doch in heimischer Halle das erste Saisonspiel, direkt nach einem harten Trainingslager, mit 21:25 verloren.

Finowfurt startete rasant, ging nach 18 Sekunden durch Sophie Napp über die Außenbahn in Führung und musste aber im Gegenzug den Ausgleich einstecken. So gestaltete sich der Beginn der Partie. Finowfurt legte vor, Falkensee glich aus. Beim 4:6 in der 12. Minute konnten sich die Menzel-Damen erstmals mit zwei Treffern über Annett Hanke und Christina Döhring absetzen. Diese Führung hätte eigentlich bereits jetzt höher ausfallen müssen, wurden doch wieder reihenweise gute Gelegenheiten ausgelassen und die gegnerische Torfrau berühmt geworfen.

Diese Schwäche nutzte Falkensee nun seinerseits, glich aus und ging sogar selbst mit 8:6 in Führung.

Folgerichtig nahm FSV-Trainer Dirk Menzel die Auszeit (20. Minute) und forderte mehr Konzentration in den Abschlüssen, druckvolles Stoßen auf die Lücken und den Blick zur freien Mitspielerin. Zwei Tore in Folge über Christin Wolff brachten den Ausgleich und die Schorfheiderinnen in die Erfolgsspur zurück. Fortan gaben sie die Führung nicht mehr her und setzten sich Schritt für Schritt weiter ab. Beim Stand von 11:9 ging es in die Pause.

Weiter eine robuste Abwehr stellen, die Wurfeffektivität steigern und kämpfen – hieß die Devise und die Barnimerinnen ließen sich nicht lange bitten. Über Sophie Napp, Julia Griffel und Nadine Stanke zog man auf 17:13 davon. Falkensee mühte sich, konnte die FSV-Damen oft jedoch nur mit unfairen Mitteln stoppen. Die Konsequenz waren viele Siebenmeter und zwei Rote Karten. Am Ende stand ein 23:18 auf der Anzeigetafel und die FSV-Damen bejubelten ihren Erfolg.

Auch wenn bei Finowfurt längst nicht alles klappte und noch viel Luft nach oben ist, zeigte die Mannschaft doch wieder eine gute kämpferische Einstellung. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Damen nun aber nicht. Bereits am 16. März steht das nächste Auswärtsspiel in Grünheide an. Auch hier müssen die Damen ihr Leistungspotential voll ausschöpfen, wollen sie zwei weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Ein großes Dankeschön der Mannschaft gilt den Mitspielerinnen, die bereits mit der Zweiten ein Unentschieden in Neuenhagen erzielten (20:20) und anschließend auch noch die Erste unterstützten.

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