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Europaschule
Virtuell über die Tulpenfelder

"Da ist Nijkerk." Lea, Hanan, Cornelius und Maurice (v. li.) erzählten begeistert von ihrem Besuch in der holländischen Partnerschule.
"Da ist Nijkerk." Lea, Hanan, Cornelius und Maurice (v. li.) erzählten begeistert von ihrem Besuch in der holländischen Partnerschule. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 13.03.2019, 15:58 Uhr
Ketzin/Havel Noch sichtlich beeindruckt erzählten Lea und Maurice aus den vierten ebenso wie auch Cornelius und Hanan aus den fünften Klassen der Ketziner Europaschule von ihren Erlebnissen in Holland. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Ute Fischer und Carolin Schulz trafen sie sich in der holländischen Kleinstadt Nijkerk mit Schülern der dortigen Partnerschule Kindcentrum Oranje Nassau und ihrer ungarischen Partnerschule Kecskemeti Reformatus Altalanos iskola.

Offiziell war es das zweite Arbeitstreffen der Partnerschulen über das von der EU geförderte Erasmus+ Programm für Schulpartnerschaften. Und auf diese Begegnung in Holland hatten sich die Ketziner Schüler mit einem Projekttag gut vorbereitet. Was wissen die Schüler über die drei Länder und die Partnerschulen? Auf den gemeinsam und einheitlich gestalteten Fragebögen sollten die Schüler aller drei Schulen während eines Projekttages entsprechende Fragen beantworten. In Holland wurden sie nun gemeinsam ausgewertet.

"Im August 2020 endet dieses Projekt "Bridging friendships" mit einem ähnlichen Fragebogen. Dann wollen wir sehen, was die Schüler in den fast zwei Jahren über das Land und seine Kultur gelernt haben", nannte Ute Fischer den Zweck. Das entspräche auch dem im Erasmusprogramm gestellten Ziel, an den Europatagen Einblicke in die Kultur und das Gesellschaftsleben europäischer Nachbarländer zu erhalten, fügte Carolin Schulz hinzu.

Voller Begeisterung erzählten auch die Schüler von ihren Erlebnissen bei ihren holländischen Partnern. Lea ist noch heute vom Besuch eines 5D-Kinos beeindruckt. Sie seien virtuell auch über Tulpenfelder geflogen, dazu wurde Tulpenduft verströmt und die Flugbewegungen über die Kinosessel simuliert. Maurice wunderte sich darüber, dass in ihrer Partnerschule die Schüler bereits mit vier Jahren eingeschult werden. Die ersten zwei Jahre wäre das spielerischer Unterricht, erklärte Ute Fischer.

Stolz berichtete Cornelius von einem gemeinsamen Logo aller drei Partnerschulen. Noch zuhause hätten alle Schüler Bilder mit landestypischen Motiven gemalt und in Holland je eins aus jedem Land ausgewählt und gemeinsam alle drei Bilder zu einem künftigen Logo vereint. Wie er am Bild zeigte, habe es die Form einer symbolischen Brücke. Es könnte künftig als Hinweis auf die Schulpartnerschaften auf T-Shirts und andere Gegenstände gedruckt werden.

Sicher wird sich die Begeisterung der Schüler fortsetzen. Bereits Ende März fahren 16 Ketziner Schüler und zwei Lehrerinnen nach Ungarn und im Juni kommen je zwölf Schüler aus Holland und Nordirland zum Schüleraustausch zur Ketziner Europaschule. Letztere über das schulpartnerschaftliche Teddy-Projekt mit einer Schule in Nordirland. Im September ist die Europaschule Gast für die ungarischen Schüler.

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