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Eröffnung
Erdbeer-Drop und Löffel-Jet

Sandra Euent / 17.04.2019, 17:08 Uhr - Aktualisiert 17.04.2019, 17:08
Elstal (MOZ) Seit dem vergangenen Samstag, 13. April, ist Karls Erlebnisdorf in Elstal um eine Attraktion reicher. Inhaber Robert Dahl zeigte der Presse schon einen Tag zuvor das neue "Sause-Land" mit den beiden Fahrgeschäften "Erdbeer-Drop" und "Löffel-Jet".

Der Erdbeer-Drop zieht den Besucher in einem kleinen Schlitten rückwärts auf acht Meter Höhe und lässt ihn dann vorwärts ins Wasser sausen – ein großer Rutsch-Spaß für groß und klein. Ein Drehkarrussel verbirgt sich hinter dem Löffel-Jet. In einer Erdbeere auf einem Löffel stehend geht es auf dem Wasser rund herum um ein übergroßes Marmeladen-Glas. Mit Hilfe des Lenkrades kann der Löffel nach außen gelenkt werden - für die Extra-Portion Geschwindigkeit.

Eigentlich war im Vorfeld der Eröffnung vom "Plansch-Land" die Rede gewesen. Doch dies habe bei den Besuchern die Erwartung geweckt, dass sie "eine Badehose benötigen würden", so Robert Dahl. Doch obwohl die beiden Fahrgeschäfte mit Wasser zu tun haben, ist das nicht nötig. So entschied man sich für "Sause-Land" und reservierte das "Plansch" für die Ende Mai eröffnende Wasserspiellandschaft. Mit großer, aufblasbarer Wasserrutsche, Wasserspielplatz und Tretbootfahren wird man hier tatsächlich nass.

Wie Dahl sagte, habe man eigentlich sofort nach der Eröffnung des Gummibeerchen-Landes im Dezember angefangen, am Sause-Land auf dem Außengelände zu arbeiten. Dahls Plan: etwa im sechs Monats-Rhythmus abwechseln eine Indoor- und Outdoor-Attraktion eröffnen und so Schritt für Schritt das Erlebnisdorf erweitern.

Der viele Platz in Elstal ist einer der Gründe, warum Karls hier so viel investiert. 54 Hektar der ehemaligen Adler-Löwen-Kaserne gehören inzwischen dazu. Momentan wird gerade fleißig beräumt. Der Boden ist durch die ehemalige militärische Nutzung kontaminiert und unter anderem mit Munitionsresten durchsetzt. Für das geplante Ferienresort wird aber nicht nur beräumt, sondern auch renaturiert. Wie Robert Dahl erzählte, soll auch die Natur wieder ihren Platz bekommen, so dass die Gäste beispielsweise Zauneidechsen und Insekten beobachten können. Ab 2020 werde zuerst das Erdbeerhotel "Mieze Schindler – Institut für süße Früchtchen" entstehen. Benannt ist es nach einer besonders aromatischen Erdbeersorte. (san)

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