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Rathauseröffnung
Das "Jahrhundertereignis"

Offizielle Eröffnung des Dallgower Rathauses: Bürgermeister Jürgen Hemberger (Mitte) durfte u.a. Landrat Roger Lewandowski (li.) und MdB Uwe Feiler begrüßen.
Offizielle Eröffnung des Dallgower Rathauses: Bürgermeister Jürgen Hemberger (Mitte) durfte u.a. Landrat Roger Lewandowski (li.) und MdB Uwe Feiler begrüßen. © Foto: Jan Kuipers
Jan Kuipers / 17.06.2019, 10:32 Uhr
Dallgow-Döberitz Vor vier Wochen konnten beim "Tag der offenen Tür" die Einwohner das neue Rathaus bestaunen, zu Beginn des Monats bezog die Verwaltung die neuen Räumlichkeiten. Am vergangenen Freitag nun wurde das neue Schmuckstück mit der Dallgower Kommunalprominenz feierlich eröffnet.

Tief gestapelt wurde dabei keinesfalls, der Bürgermeister sprach gar von einem "Jahrhundertereignis". Unter den geladenen Gästen im großen neuen Sitzungssaal des Rathauses waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU), der Landrat Roger Lewandowski (CDU), sowie die neu gewählten Gemeindevertreter. Auch Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) hielt ein Grußwort.

Dallgows Bürgermeister Jürgen Hemberger führte in seiner Rede durch die jüngere Geschichte des Ortes, dessen gut 80 Jahre altes Rathaus schon in den 90er Jahren für die rund 3.000 Einwohner zu klein war. Dallgow entging damals der Zusammenlegung nur knapp und expandierte schnell. Auch der Landrat sprach von einem "geschichtsträchtigen Ereignis". Uwe Feiler verwies gar auf das Grundgesetzjubiläum und darin enthaltene kommunale Selbstverwaltung.

Ob Jahrhundertereignis oder nicht, auf jeden Fall wird damit vorerst die langwidrige Akte Rathausneubau geschlossen. 2012 war mit dem 6 Millionen Euro teuren Bau begonnen worden, in dem der Betrieb eigentlich schon seit über einem Jahr laufen sollte. Doch dann machte das "BER-Syndrom", wie es Bürgermeister Hemberger gerne ausdrückt, einen Strich durch die Rechnung. Probleme mit der Fassade und ein darauffolgender Rechtsstreit verhinderten den Umzug der drei Verwaltungsstandorte in das gemeinsame Gebäude, für den extra ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde.

Bei allem Ärger, der dieser Neubau der Gemeinde gemacht hat, bringt er den Bürgern auch konkrete Vorteile. So vereint er die bisher drei Verwaltungsstandorte in einem Gebäude, auch modernisieren ein elektronisches Nummernsystem und eine Passbildkabine den Behördengang.

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