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Fridays for Future
Benefizkonzert am Meitner-Gymnasium in Falkensee

Sandra Euent / 09.09.2019, 11:45 Uhr
Falkensee (MOZ) Auch Schüler des Falkenseer Lise-Meitner-Gymnasiums begreifen sich als Teil Teil der weltweiten Bewegung "Fridays for Future". Doch die Schüler wollen mehr tun als "nur" demonstrieren. Sie setzen sich in ihrer Schule für Nachhaltigkeit ein. So gab es ein Projekt, Laptops und Computer nach Schulende herunter zu fahren, das erfolgreich umgesetzt wurde. Zudem wird auf Schulveranstaltungen auf Einweg-Geschirr verzichtet und es gibt einen gut genutzten Wasserspender im Foyer.

Als nächstes möchten die Schüler den NABU bei der Renaturierung einer Fläche finanziell unterstützen und haben dafür ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt. Am Freitag, 13. September, findet das Konzert von 17 bis 20 Uhr auf dem Schulgelände in der Ruppiner Straße 25 statt. Für die Musik sorgt unter anderem das Gymnasium selbst und der Pop-Chor der Musik- und Kunstschule Havelland. Auch Hunger und Durst können vor Ort gestillt werden.

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Ralf H. Janetschek 18.09.2019 - 06:51:33

Kritil am Schulschwänzen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, warnt vor einer immer stärkeren „Politisierung“ der deutschen Schulen, die letztlich das für die Lehranstalten geltende Neutralitätsgebot untergräbt. Statt es „dem Zeitgeist zu opfern“ müsse man es mehr als bisher schützen. Meidinger denkt in diesem Zusammenhang auch an das vordergründig tolerante Umgehen mit Schulschwänzern, die statt den Unterricht zu besuchen an den gegenwärtigen „Freitagsdemonstrationen“ teilnehmen: „Es geht schlicht darum, daß weder Staat noch Schüler das Recht haben, bei Schulbefreiungen zwischen angeblich politisch ‚guten‘ und ‚schlechten‘ Beweggründen zu unterscheiden.“ Etlichen Politikern und letzten Endes auch manchen Lehrern wirft Meidinger damit klipp und klar vor, die Schulen für ihre eigene politische Agenda zu mißbrauchen: „Die Einführung von Toiletten für das dritte Geschlecht an einigen Grundschulen war kein Wunsch betroffener Eltern und schon gar nicht der Kinder, die sich in diesem Alter dieser Geschlechterdifferenzierung noch gar nicht bewußt sind. Es war der Wille von Politikern. Sie wollen ihre politische Agenda und Ideologie auf diesem Weg in die Schulen tragen.” Dem ist nichts hinzuzufügen – Meidinger traf den Nagel auf den Kopf!

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