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Workshop-Ergebnisse
Wie geht es weiter im Falkenseer Zentrum?

Soll mehr sein als eine Durchgangsstraße, die Bahnhofstraße im Zentrum von Falkensee.
Soll mehr sein als eine Durchgangsstraße, die Bahnhofstraße im Zentrum von Falkensee. © Foto: Silvia Passow
Silvia Passow / 13.02.2020, 11:40 Uhr
Falkensee Im Hauptausschuss am Mittwoch berichteten Babett Ullrich, zuständig für die Wirtschaftsförderung in der Stadt Falkensee und Armin Busch von der complan Kommunalberatungs GmbH über die Ergebnisse aus einem Perspektivworkshop und Expertengesprächen für die Standortentwicklung und das Zentrumsmanagement in Falkensee.

Insgesamt dreizehn Gesprächstermine mit den verschiedenen Protagonisten aus Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümern, Kulturschaffenden, Mitgliedern von Vereinen, Initiativen und der Stadtverwaltung hatte es gegeben. "Wir wollten damit zunächst das lokale Wissen abfragen", sagt Busch. Die gegenwärtige Situation wurde zu unterschiedlichen Aspekten, wie zum Beispiel Verkehr oder der Gestaltung des öffentlichen Raumes von den Teilnehmern eines Workshops unter die Lupe genommen. Rund dreißig Personen hatten am Workshop teilgenommen, die Teilnehmer waren einer persönlichen Einladung durch die Stadtverwaltung gefolgt. Ullrich sagt, man habe nicht alle Immobilienbesitzer und Anlieger des Zentrums eingeladen: "Wir haben versucht, die Kulisse abzubilden."

Die Workshop-Teilnehmer beleuchteten nicht nur den Ist-Zustand, sie sollten auch ihre Ideen und Wünsche für ein zukünftiges Zentrum benennen. Und zwar ganz allgemein, welche Funktionen soll ein Zentrum für Falkensee haben, aber auch konkret. Dabei geriet besonders die Funktionsstärkung in den Fokus. Neben dem Wohnen im Zentrum auch Begegnungsorte zu schaffen. Die Jugendlichen wünschen sich nicht-kommerzielle Räume zum Verweilen. Schaukästen auf dem Gehweg, so wie man das vom Berliner "Ku-Damm" kennt, werden hier genannt, ein Einkaufszentrum südlich des Bahnhofes, die Verlagerung von Dienstleistungsangeboten in die oberen Etagen und eine Stärkung des Nachtlebens sind einige der Vorschläge. Vorstellen könnte man sich sogenannte Stadtmöbel und einen Bücherschrank, gemeinsame Bepflanzungsaktionen, Sommerfesten und eine Belebung der Falkenseer Innenhöfe.

Busch schlägt die Gründung eines Innerstadt-Gremiums vor, mit lokalen Akteuren und der Stadtverwaltung. Außerdem solle geprüft werden, welche Mittel zur Förderung kleinerer Projekte akquiriert werden können. Im nächsten Schritt soll die breite Öffentlichkeit dazu kommen. Für Dienstag, 10. März, kündigt Busch eine öffentliche Informationsveranstaltung an, bei der alle Falkenseer aufgerufen sind, sich mit Rat, Tat, Ideen und Meinungen einzubringen.

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