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Fördermittel
245.000 Euro für Nennhausener Schule

Haus II der Fouqué-Grundschule in Nennhausen. Dort soll der Sanitärtrakt saniert werden. Zudem wird in einen Sonnenschutz und die Umgestaltung des Schulhofs investiert.
Haus II der Fouqué-Grundschule in Nennhausen. Dort soll der Sanitärtrakt saniert werden. Zudem wird in einen Sonnenschutz und die Umgestaltung des Schulhofs investiert. © Foto: Simone Weber
Simone Weber / 06.03.2018, 17:18 Uhr
Nennhausen (BRAWO) "2007 bin ich an die Grundschule gekommen. Seitdem wurde viel verändert, und es hat sich viel getan", so Marlies Trägenapp, seit 2013 Schulleiterin, gegenüber ihrem Gast aus Potsdam. Seit das Kita-Museum im Jahr 2013 auszog, nutzen Schule und Hort das Haus II der Friedrich-de-la-Motte-Fouqué-Grundschule komplett selbst, und das Gebäude wurde schrittweise saniert. Zuletzt erhielt die Fassade einen neuen Farbanstrich. Nachdem der Hortbereich, mit heute 114 Kindern, immer größer wurde, werden im Haus II nur noch die Schüler der 1. und 2. Klasse unterrichtet. "Jetzt wollen wir den Sanitärtrakt in Haus II sanieren, und die Südseite soll einen Sonnenschutz erhalten", erklärte Trägenapp beim Rundgang mit Finanzminister Christian Görke, an dem unter anderem auch Hortleiterin Christiane Hollmann teilnahm. "Zusätzlich wird der Schulhof umgestaltet. Wir wollen einen aktiven, von einem abgegrenzten Ruhebereich schaffen."

Dazu erhält das Amt Nennhausen, abhängig von der Schüleranzahl, Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz II für finanzschwache Kommunen in Höhe von 245.000 Euro. Der Bund gibt, an Investitionen in Bildung gebunden, insgesamt 3,5 Milliarden Euro an die Länder weiter. Brandenburg erhält davon etwa 100 Millionen Euro. Mitte Dezember beschloss die Landesregierung, die entsprechenden Richtlinien zur Fördermittelvergabe. Erstmals profitierten, neben sechs der 14 Landkreise und 64 Städte und Gemeinden, auch fünf Ämter.

Derzeit lernen 229 Schüler in zwölf Klassen an der Ganztags-Grundschule. Den Hort besuchen 114 Kinder. "Damit ist die Kapazität des Hortbereichs, auf jetzt zwei Etagen, ausgelastet", so die Hortleiterin.

Auch der Kotzener Gemeindebürgermeister Thomas Behlke, der den Rundgang mit Amtsdirektorin Ilka Lenke begleitete, hat womöglich bald Grund zur Freude. Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Brandenburg beantragte die Gemeinde jetzt für den Ortsteil Kotzen Fördermittel in Höhe von 234.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Die Gesamtinvestition beträgt zirka 450.000 Euro. "Der Neubau ist erforderlich, weil der Eigentümer des bisher angemieteten Feuerwehr-Gerätehauses den Mietvertrag kündigte und ein geeignetes Gebäude zur Neuanmietung nicht vorhanden ist", sagte Lenke. Grundlage für die Antragstellung ist der in diesen Tagen beschlossene Nachtragshaushalt des Landes Brandenburg. So wurde der Fördermitteletat für den Bereich der Feuerwehr-Infrastruktur von 15 auf 35 Millionen Euro erhöht. Der Antrag aus Kotzen wird Ende März beschieden.

Das Amt Rhinow erhält aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz II 192.000 Euro und Rathenow 2,6 Millionen Euro. Mit Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz I, die das Finanzministerium im letzten Jahr ausreichte, investierten die Gemeinden Nennhausen und Märkisch Luch in energetische Umrüstung und Neubau von Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen. Diese Maßnahmen sind teilweise noch nicht abgeschlossen.

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